Antisemitische Antisemitismusforscher
Micha Brumlik beschreibt, wie der Leiter des Evangelischen Studienwerks Villigst, Klaus Holz, versucht, Rufmord an dem Politologen Lars Rensmann zu begehen:
(…) seit den Gaskammern von Treblinka und Birkenau steht jeder, dessen Meinungen als antisemitisch bezeichnet werden, unter dem nicht ganz unbegründeten Generalverdacht, den Tod von Juden mindestens billigend in Kauf zu nehmen. Das hat dazu geführt, dass der Vorwurf des Antisemitismus als eine der schlimmsten Beleidigungen gilt, die man sich jenseits des gewiss nicht kleinen rechten Milieus zufügen kann. Anders ist nicht zu erklären, warum derzeit respektable Institutionen und Personen ihr Ansehen damit ruinieren, an einem ausgewiesenen Antisemitismusforscher, dem Politologen Lars Rensmann, der an der Universität Potsdam lehrt und forscht, einen strategisch geplanten Rufmord zu verüben. An diesem Unternehmen ist nicht nur der Antisemitismusforscher Klaus Holz, der Kulturwissenschaftler Matthias Lorenz, das Evangelische Studienwerk Villigst, sondern vor allem eben auch die unverzichtbare Internetrezensionszeitschrift der Berliner Humboldt-Universität mit dem sperrigen Namen HSozKult beteiligt. (more…)