Wie weiße Männer die Frauenrechte erfanden, um muslimische Migrantinnen besser unterdrücken zu können … oder so

Die Roten Männer schicken mir dankenswerterweise per Mail ihre Überlegungen zu Ulrike Hermanns taz-Kommentar zur Ausbürgerung Ayaan Hirsi Alis, die hiermit in voller Länge wiedergegeben werden:

„I’m young, online and nude“, teilte uns eine gewisse Karina Meyers jüngst in einer Spam-Attacke mit. Das würde so ähnlich auch prima zu Ulrike Hermann von der „taz“ passen: Jung, online und minderbemittelt. Jedenfalls fiel uns das anlässlich ihres Kommentars zu Ayaan Hirsi Alis Abschied aus den Niederlanden ein, der wirklich pfundig geriet. Dass wir uns nochmal zu einer frühmorgendlichen Redaktionssitzung im Biergarten zusammenrauften, und das, obwohl es gar nicht so richtig warm werden will, ist immerhin ein Verdienst von Frau Herrmann und ihrer schon geradezu bewundernswerten Schamlosigkeit. (Dieses Wort hätte wahrscheinlich Thomas Bernhard benutzt: schamlos. Eine seiner Lieblingsvokabeln. Großartig!)


Schreibt also Frau Herrmann
:

„Die rechtsliberale Abgeordnete Ayaan Hirsi
Ali wird in die USA auswandern, weil die gebürtige Somalierin beim
Einbürgerungsverfahren gelogen hat. Ihr Vater wollte sie nie in eine
Ehe zwingen, wie Verwandte in einem Dokumentarfilm nun bestätigten.
Damit verliert die niederländische Rechte ihre Kronzeugin, dass der
Islam eine rückständige Religion ist, die die Frauen unterdrückt. (mehr…)