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	<title>Kommentare zu: Anti-Al-Quds-Tag: Zeit und Ort geändert!</title>
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	<description>Schönes, Gutes und Wahres von Ingo Way</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 20:38:06 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Anke</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2006/10/20/anti-al-quds-tag-zeit-und-ort-geandert/#comment-424</link>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 01:28:16 +0000</pubDate>
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		<description>Frau Anetta Kahane hat während ihrer Tätigkeit bei der Stasi fast ein Jahrzehnt das Leben und Lebenswerk sehr vieler Menschen vernichtet. Wie glaubwürdig ist so eine Person? Das frage ich euch dort draußen. Muss man vergeben können? Ich denke ja. Aber warum vergibt Frau Anetta Kahane nicht? Warum verhält sie sich ostdeutschen Mitbürgern gegenüber so rassistisch? Weil es eine Kollektivschuld gibt? Weil ihre Stasi-Chefs auch Ostdeutsche und irgendwann nicht mehr mit ihrer Arbeit zufrieden waren? Das wäre eine Erklärung! Gekränkte Eitelkeit. Ein ganz schlechter Charakterzug. Schämen Sie sich, Frau Kahane. Ihre Opfer werden nie vergessen, was sie ihnen angetan haben - Folter wäre noch Erholung dagegen. Sie haben unser LEBEN zerstört und es kotzt uns an, Sie als angeblichen Engel in den Medien hören und sehen zu müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Anetta Kahane hat während ihrer Tätigkeit bei der Stasi fast ein Jahrzehnt das Leben und Lebenswerk sehr vieler Menschen vernichtet. Wie glaubwürdig ist so eine Person? Das frage ich euch dort draußen. Muss man vergeben können? Ich denke ja. Aber warum vergibt Frau Anetta Kahane nicht? Warum verhält sie sich ostdeutschen Mitbürgern gegenüber so rassistisch? Weil es eine Kollektivschuld gibt? Weil ihre Stasi-Chefs auch Ostdeutsche und irgendwann nicht mehr mit ihrer Arbeit zufrieden waren? Das wäre eine Erklärung! Gekränkte Eitelkeit. Ein ganz schlechter Charakterzug. Schämen Sie sich, Frau Kahane. Ihre Opfer werden nie vergessen, was sie ihnen angetan haben - Folter wäre noch Erholung dagegen. Sie haben unser LEBEN zerstört und es kotzt uns an, Sie als angeblichen Engel in den Medien hören und sehen zu müssen.</p>
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		<title>Von: Marek Möhling</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2006/10/20/anti-al-quds-tag-zeit-und-ort-geandert/#comment-423</link>
		<dc:creator>Marek Möhling</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 18:34:29 +0000</pubDate>
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		<description>Nach der Gegendemo lief ich noch kurz zu unseren sauberen Anti-Antisemiten (ausweislich ihrer Plakate, muß also stimmen...). Der beschtrejmelte Kamerad Schnürschuh von der Neturei Karta hatte wohl gerade seine Peies verschluckt: es war -fast- kein Wort zu verstehen - aber man sprach, na ja, Deutsch! (...mal wieder ein Ösi!) Dafür mokierte sich eine Wilmersdorfer Witwe neben mir darüber, daß zwar die Israelis hebräisch singen durften, "&lt;i&gt;die anderen da&lt;/i&gt;" (trotz diffuser Sympathie fehlten ihr die rechten Worte) aber nicht in, äh, "&lt;i&gt;...ihrer Sprache&lt;/i&gt;" demonstrieren durften. Ja, gnä' Frau, diese, äh, Zionisten finden doch immer einen Dreh! Ein paar Sprüche, in denen man Allah muttersprachlich lobte, wurden dann aber doch noch im Chor verlautbart. Für die Umma gegen die zionistische Weltverschwörung stand es also 1:1 - fair bleiben!

Ein weiterer Bonhommien, leicht enrhumierter Stimmlage, pflichtete der muslimischen Jungen Garde (noch bartlos, dafür gegelten Schopfes) bei: das mit dem Libanon sei eine Sauerei gewesen ...wo man denn übrigens herkomme? Gelsenkirchen, ach? Die hätten aber letztens schlecht gespielt! Fachkundiger Disput folgte... Beiderseits war man bemüht, Trennendes zu überwinden: lieb. Später, mit seinem Kumpel entre soi, bemerkte er aber denn doch, daß das ja eine andere Kultur sei, man werde sie wohl nie ganz verstehen... Königskinder, die einander nicht recht finden können - Herr Mahler kam ja kürzlich auch nicht ganz zum Ziel. (Das war übrigens -quel surprise- dumm vom AA. Ein shakehands Ahmadinedschads mit Horst wäre unbezahlbar gewesen: beide hätten sich gefreut wie Honigkuchenpferde, und die verhetzte Westpresse hätte was Feines für die erste Seite gehabt ...win-win scenario)

Um das Publikum nicht ganz zu verdammen: manifeste Indolenz, mit einem Anflug von Skepsis, überwog - man kam schlicht nicht darauf, worum es ging. „Gegen Antisemitismus &lt;i&gt;und&lt;/i&gt; Zionismus“: auf solch sublime Dialektik bereitet die B.Z. ihre Leser nur ungenügend vor. Eine Oma war allerdings empört: die sollten sich doch wegscheren, wenn es ihnen hier nicht gefiele! Die o.g. Jugend wurde hier doch etwas laut, es blieb aber jugendfrei, die Bullerei stand ja daneben. Die Oma habe ich aber lieber nicht gefragt, was sie denn so von Ausländern hielte - ob sie das Richtige etwa aus den falschen Gründen tat? Herrje, interessante Zeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Gegendemo lief ich noch kurz zu unseren sauberen Anti-Antisemiten (ausweislich ihrer Plakate, muß also stimmen&#8230;). Der beschtrejmelte Kamerad Schnürschuh von der Neturei Karta hatte wohl gerade seine Peies verschluckt: es war -fast- kein Wort zu verstehen - aber man sprach, na ja, Deutsch! (&#8230;mal wieder ein Ösi!) Dafür mokierte sich eine Wilmersdorfer Witwe neben mir darüber, daß zwar die Israelis hebräisch singen durften, &#8220;<i>die anderen da</i>&#8221; (trotz diffuser Sympathie fehlten ihr die rechten Worte) aber nicht in, äh, &#8220;<i>&#8230;ihrer Sprache</i>&#8221; demonstrieren durften. Ja, gnä&#8217; Frau, diese, äh, Zionisten finden doch immer einen Dreh! Ein paar Sprüche, in denen man Allah muttersprachlich lobte, wurden dann aber doch noch im Chor verlautbart. Für die Umma gegen die zionistische Weltverschwörung stand es also 1:1 - fair bleiben!</p>
<p>Ein weiterer Bonhommien, leicht enrhumierter Stimmlage, pflichtete der muslimischen Jungen Garde (noch bartlos, dafür gegelten Schopfes) bei: das mit dem Libanon sei eine Sauerei gewesen &#8230;wo man denn übrigens herkomme? Gelsenkirchen, ach? Die hätten aber letztens schlecht gespielt! Fachkundiger Disput folgte&#8230; Beiderseits war man bemüht, Trennendes zu überwinden: lieb. Später, mit seinem Kumpel entre soi, bemerkte er aber denn doch, daß das ja eine andere Kultur sei, man werde sie wohl nie ganz verstehen&#8230; Königskinder, die einander nicht recht finden können - Herr Mahler kam ja kürzlich auch nicht ganz zum Ziel. (Das war übrigens -quel surprise- dumm vom AA. Ein shakehands Ahmadinedschads mit Horst wäre unbezahlbar gewesen: beide hätten sich gefreut wie Honigkuchenpferde, und die verhetzte Westpresse hätte was Feines für die erste Seite gehabt &#8230;win-win scenario)</p>
<p>Um das Publikum nicht ganz zu verdammen: manifeste Indolenz, mit einem Anflug von Skepsis, überwog - man kam schlicht nicht darauf, worum es ging. „Gegen Antisemitismus <i>und</i> Zionismus“: auf solch sublime Dialektik bereitet die B.Z. ihre Leser nur ungenügend vor. Eine Oma war allerdings empört: die sollten sich doch wegscheren, wenn es ihnen hier nicht gefiele! Die o.g. Jugend wurde hier doch etwas laut, es blieb aber jugendfrei, die Bullerei stand ja daneben. Die Oma habe ich aber lieber nicht gefragt, was sie denn so von Ausländern hielte - ob sie das Richtige etwa aus den falschen Gründen tat? Herrje, interessante Zeiten.</p>
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		<title>Von: scrupeda</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2006/10/20/anti-al-quds-tag-zeit-und-ort-geandert/#comment-422</link>
		<dc:creator>scrupeda</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 14:53:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Sind wir nicht alle ein bisschen Opfer des Zionismus?...&lt;/strong&gt;

Der Al Quds Tag 2006 in Berlin

Ich kam erst spät zur Gegendemo, weil mir jegliche Lust den Rednern der deutschen Volksparteien zuzuhören abhanden ging, und deren Anwesenheit schon letztes Jahr gezeigt hatte, dass es relativ unnötig ist, dass auch n...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sind wir nicht alle ein bisschen Opfer des Zionismus?&#8230;</strong></p>
<p>Der Al Quds Tag 2006 in Berlin</p>
<p>Ich kam erst spät zur Gegendemo, weil mir jegliche Lust den Rednern der deutschen Volksparteien zuzuhören abhanden ging, und deren Anwesenheit schon letztes Jahr gezeigt hatte, dass es relativ unnötig ist, dass auch n&#8230;</p>
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