Mörderische Kapitalismuskritik
Left-wing die-hard Hermann L. Gremliza jammert in seiner Konkret:
Unwidersprochen von seinen Kollegen hat ein Justizminister (Goll, FDP) dieser Tage erklärt, daß ›heftige Kapitalismus-Kritik‹ ein Vergehen ist, das mit der Verschärfung des Strafvollzugs geahndet werden muß.
Damit unterstellt er, Christian Klars “Kapitalismus-Kritik” habe mit dessen Taten, wegen derer er verurteilt wurde, nicht das geringste zu tun. Ja, jene sei nach wie vor richtig und legitim, und ihm deswegen Hafterleichterungen zu verweigern, sei Gesinnungsjustiz.
Nun ist es ja interessant zu beobachten, daß sich Kommunisten immer dann, wenn es darum geht, kriminell gewordene Sippenmitglieder zu verteidigen, auf Rechtsstaat und Meinungsfreiheit berufen, die sie indes sofort abschaffen würden, wären sie selbst an der Macht. (Und daß Publizisten wie Gremliza keine politische Macht besitzen, bedeutet nicht, daß sie kein Interesse daran haben.)
Würde sich Gremliza auch derart ereifern, wenn einem NPD-Mitglied, das vor 30 Jahren mehrere rassistische Morde begangen hätte und in einem Grußwort an eine Konferenz der Nationalzeitung davon spräche, daß der “Kampf gegen die Überfremdung des deutschen Volkes” weitergehen müsse, Hafterleichterungen verweigert würden? (more…)