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	<title>Kommentare zu: Das Kempner-Gedicht der Woche</title>
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	<description>Schönes, Gutes und Wahres von Ingo Way</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 01:39:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ann</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2007/06/11/das-kempner-gedicht-der-woche-3/#comment-609</link>
		<dc:creator>Ann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 14:25:15 +0000</pubDate>
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		<description>hm, und wie es stimmt...

Und da die poetischen Seelen meistens nie von gewöhnlichen 2-Beinigen verstanden werden, schrieb einst Charles Baudelaire dieses Gedicht.

Der Albatros

Oft kommt es dass das Schiffsvolk zum Vergnügen
Die Albatros - die grossen Vögel - fängt
Die sorglos folgen wenn auf seinen Zügen
Das schiff sich durch die schlimmen Klippen zwängt.

Kaum sind sie unten auf des Deckes Gängen
Als sie - die Herrn im azur - ungeschickt
Die grossen weissen Flügel traurig hängen
Und an der Seite schleifen wie geknickt.

Der sonst so flink ist nun der matte steife.
Der Lüfte König duldet Spott und Schmach:
Der eine neckt ihn mit der Tabakspfeife
Ein andrer ahmt den Flug des armen nach.

Der Dichter ist wie jener Fürst der Wolke -
Er haust im Sturm - er lacht dem Bogenstrang.
Doch hindern drunten zwischen frechem Volke
Die riesenhaften Flügel ihn am gang.


Schönen Gruss nach Berlin.
A.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hm, und wie es stimmt&#8230;</p>
<p>Und da die poetischen Seelen meistens nie von gewöhnlichen 2-Beinigen verstanden werden, schrieb einst Charles Baudelaire dieses Gedicht.</p>
<p>Der Albatros</p>
<p>Oft kommt es dass das Schiffsvolk zum Vergnügen<br />
Die Albatros - die grossen Vögel - fängt<br />
Die sorglos folgen wenn auf seinen Zügen<br />
Das schiff sich durch die schlimmen Klippen zwängt.</p>
<p>Kaum sind sie unten auf des Deckes Gängen<br />
Als sie - die Herrn im azur - ungeschickt<br />
Die grossen weissen Flügel traurig hängen<br />
Und an der Seite schleifen wie geknickt.</p>
<p>Der sonst so flink ist nun der matte steife.<br />
Der Lüfte König duldet Spott und Schmach:<br />
Der eine neckt ihn mit der Tabakspfeife<br />
Ein andrer ahmt den Flug des armen nach.</p>
<p>Der Dichter ist wie jener Fürst der Wolke -<br />
Er haust im Sturm - er lacht dem Bogenstrang.<br />
Doch hindern drunten zwischen frechem Volke<br />
Die riesenhaften Flügel ihn am gang.</p>
<p>Schönen Gruss nach Berlin.<br />
A.</p>
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