Freund David Harnasch schreibt auf der Achse des Guten, daß Günter Wallraff in seiner Achtung schlagartig gestiegen sei, weil er, Wallraff, in einer Kölner Moschee aus Salman Rushdies “Satanischen Versen” vorlesen möchte.
Bei der Gelegenheit sei daran erinnert, daß Günter Wallraff nicht zum ersten Mal auf der richtigen Seite steht. Im Golfkrieg 1991 reiste er nach Israel, um während der Scud-Raketenangriffe Saddam Husseins an der Seite seiner dort lebenden Freunde zu sein. Nachzulesen in Lea Fleischmanns “Gas. Tagebuch einer Bedrohung“.
Günter Wallraff - im Zweifelsfall eben doch einer, auf den man sich verlassen kann?
denkt er etwa, dass man über so ein vielschichtiges und komplexes buch wie “the satanic verses” eine stinknormale lesung mache könne, als wäre das eine jahrmarktveranstaltung? das klingt irgendwie etwas unbeholfen.