Neubürger

Wenn’s drauf ankommt, wissen sogar die Palästinenser die richtigen Prioritäten zu setzen:

Immer mehr in Ost-Jerusalem wohnende Palästinenser stellen bei der israelischen Regierung Anträge, um voll anerkannte israelische Staatsbürger zu werden. Sie wollen damit sicherstellen, dass sie bei einer eventuellen Teilung der Stadt auf Israels Seite leben und nicht auf der von der PA regierten Seite. (Quelle)

Veröffentlicht in: on November 13, 2007 at 5:28 Kommentare (1)
Tags:

Feministische Planwirtschaft - Neue Folge

Ein norwegisches Gesetz schreibt allen börsennotierten Unternehmen vor, bis zum 1. Januar 2008 mindestens 40 Prozent ihrer Aufsichtsratssitze mit Frauen zu besetzen. Vom Gesetz sind 517 Unternehmen betroffen. Bereits seit 2004 müssen Unternehmen im öffentlichen Besitz eine vergleichbare Quote erfüllen. “Wenn Firmen diese Vorgabe nicht erfüllen, verstoßen sie gegen das Gesetz”, sagte der norwegische Außenminister Gahr Störe dem “Tagesspiegel am Sonntag”. Die Firmen sollten sich bewusst sein, dass sie “das Risiko eingehen, aufgelöst zu werden”. (Quelle)

Eine Firma in Norwegen kann also vom Staat aufgelöst werden, wenn sich ihr Aufsichtsrat anders zusammensetzt, als vom Staat vorgeschrieben. Hat das noch irgendetwas mit wirtschaftlicher Freiheit zu tun? Und was, wenn sich nicht genügend geeignete Kandidatinnen finden, um die 40-Prozent-Quote zu erfüllen? (Na, dann nimmt man eben ungeeignete.) Wie wäre es eigentlich, wenn sämtliche Unternehmer, Vorstände, Aufsichtsräte komplett zurückträten und sagen würden: Nun macht euren Kram alleine? Dann hätten wir endlich das sozialistische, ökologische und geschlechtergerechte Paradies - und könnten uns ungestört dem Reisanbau widmen.