Wer ist zur Elchkritik befugt?

Nicht von F.K. Waechter stammt übrigens der berühmte Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“. Aber auch nicht von Robert Gernhardt. Sondern von F.W. Bernstein, dem letzten Überlebenden der Trias. Hier erzählt er, wie es dazu kam. (Nicht, daß er bis heute überlebte, sondern wie das Elchbonmot aus der Taufe gehoben ward.) Die dazugehörige Zeichnung wiederum stammt von Hans Traxler.

elchkritiker2.gif

Mir scheint, daß die Rezeption des Elchgedichts durchgehend von einem fundamentalen Mißverständnis geprägt ist. Vergleichbar der Fehldeutung jenes berühmten Cartoons von Hans Traxler (mehr…)

„Das war nicht zum Lachen“

Lesenswert! Das Interview mit Esther Vilar („Der dressierte Mann„) in der Schweizer Weltwoche: „Liebe macht unfrei„.

Und Marbach erstmal!

Ich werd’ nicht mehr, schon die zweite gute Nachricht heute:

Deutsches Literaturarchiv Marbach baut Ror-Wolf-Archiv auf

Veröffentlicht in:  on 20. Dezember 2007 at 14:35 Kommentar schreiben
Tags: ,

Hannover, Du hast es besser!

Das zeichnerische Gesamtwerk des 2005 verstorbenen Künstlers Friedrich Karl Waechter geht an das Wilhelm-Busch-Museum Hannover – Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik.

Der Nachlaß Friedrich Karl Waechters umfaßt rund 3400 Arbeiten von frühen Zeichnungen für die Zeitschrift „pardon“ bis zu der letzten, noch unveröffentlichten Bilderzählung „Höllenhund“. Kernstück des Nachlasses sind Waechters inzwischen zu Klassikern avancierte Cartoons aus den im Diogenes Verlag erschienenen Büchern: „Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“, „Glückliche Stunde“, „Männer auf verlorenem Posten“, „Mich wundert, daß ich fröhlich bin“ sowie alle in der „Titanic“ veröffentlichten Zeichnungen. Als geschlossene Zyklen enthält der Nachlaß auch die Zeichnungen zu seinen Büchern für Kinder und Erwachsene: „Die Kronenklauer“, „Die Mondtücher“, „Der rote Wolf“, „Da bin ich“ und andere mehr, sowie seine poetisch-literarischen Bilder-Bücher: „Prinz Hamlet“, „Die Schöpfung“, „Steinhauers Fuß“ und „Vollmond“.

Die Übernahme dieses in vier Jahrzehnten entstandenen zeichnerischen Werkes ist eine wesentliche Bereicherung der Sammlungen des Wilhelm-Busch-Museums, die neben der Wilhelm-Busch-Sammlung Werke von William Hogarth bis Saul Steinberg und Jean-Jacques Sempé, von Francisco de Goya bis Tomi Ungerer umfaßt.

Veröffentlicht in:  on at 12:37 Kommentar schreiben
Tags: , ,

Keine Panik

Die gemäßigten Muslime und die Attraktivität unserer westlichen Lebensweise werden’s schon irgendwann richten:

Jeder vierte junge Anhänger des Islam ist laut einer Studie des Innenministeriums zu Gewalt gegen Andersgläubige bereit. … 40 Prozent der Muslime ordne die Studie als fundamental orientiert ein, mit klaren religiösen Orientierungsmustern und Moralvorstellungen. Eine kleine Gruppe von sechs Prozent werde als „gewaltaffin“ eingestuft. Immerhin 14 Prozent der Befragten, von denen knapp 40 Prozent einen deutschen Pass hatten, stünden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfuß und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie, … Laut der Erhebung der Hamburger Sozialforscher Peter Wetzel und Katrin Brettfeld identifizierten sich zwölf Prozent der Muslime in Deutschland mit einer stark religiös-moralischen Kritik an westlichen Gesellschaften, kombiniert mit der Befürwortung von Körperstrafen bis hin zur Todesstrafe.

(Quelle)

Genosse Denunziant

Der antideutsche Blogger Hector Calvelli schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR „Die Achse des Guten“, die er freundlicherweise auch mir zur Kenntnis gab. Hier sei sie dokumentiert – zum einen, weil damit nun geklärt sein dürfte, wer versucht, den Autor Michael Holmes aus der Achse des Guten herauszumobben (Liza war es also nicht; sorry nochmal), und zum anderen, weil sie den – groteskerweise sogar teilweise erfolgreichen – Versuch antideutscher Linksradikaler belegt, einem islamismuskritischen und proisraelischen liberalen Milieu zu oktroyieren, worüber es zu diskutieren und wozu es zu schweigen hat. Hier nun die Mail von Calvelli, nebst Kommentaren:

Meine lieben Herren,

in der Diskussion um Mr. Holmes und seinen (gelöschten) Artikel zur Antifa scheint mir ein wesentlicher Aspekt unterzugehen:

Es sollte für einen anständigen Linken (und vielleicht gibt es derer gar noch zwei oder drei) in keinster Weise ein Problem darstellen, wenn totalitäre Gewaltphantasien kritisiert werden. Es sollte vielmehr seine Sache selbst sein. Doch darum geht es Mr. Holmes keineswegs. (mehr…)

Sarah Silverman

Holy sheet! Sie ist nicht nur tausendmal lustiger und provokanter als alle Pochers dieser Welt, sie ist außerdem noch unglaublich heiß. Heute ist ihr Geburtstag. Kaum zu glauben, der siebenunddreißigste. Happy Birthday, Sarah Silverman!

Veröffentlicht in:  on 1. Dezember 2007 at 14:26 Kommentare (3)
Tags:

Nachtrag

zu meinem Text Notwendige Nestbeschmutzung: Liza versichert mir per E-Mail, er habe sich über den Text von Michael Holmes weder bei der Achse des Guten beschwert noch dessen Löschung gefordert. Auch habe er keine Dritten gebeten, sich zu beschweren. Die Löschung des Textes lehne er ausdrücklich ab. Wohl habe er erwogen, eine Kritik an Holmes’ Text in seinem eigenen Blog zu veröffentlichen, habe davon aber abgesehen, weil ihn die Sache dann doch nicht so sehr interessiert habe.

Wenn ich Liza unrecht getan habe, möchte ich mich an dieser Stelle bei ihm entschuldigen. (Was nichts an meiner Beurteilung seiner politischen Haltung ändert.)

Tatsache bleiben allerdings die Löschung sowie der Umstand, daß irgendwelche Personen sich beschwert haben, die Michael Miersch in seiner Mail an mich dem „Freundeskreis“ von Liza zurechnet. Bei dieser Formulierung mußte ich den Eindruck erhalten, Liza selbst habe Druck ausgeübt. Fakt bleibt auch, daß die Beschwerden die Löschung zur Folge hatten, ohne daß Rücksprache mit dem Autor gehalten wurde.

Wenn Liza, der bei der Achse des Guten einigen Kredit genießt, als Beschwerdeführer wegfällt, wirkt die Begründung für die Zensur des Textes allerdings noch fadenscheiniger als ohnehin schon.

Veröffentlicht in:  on at 00:36 Kommentare (6)
Tags: