Lulli-bulli

Die fand ich als VIVA-Moderatorin schon gut:

Fernsehmoderatorin Charlotte Roche verteidigt Pornofilme und Prostitution und distanziert sich von der Feministin Alice Schwarzer. Die Behauptung, in Pornofilmen würden Frauen erniedrigt, könne sie nicht nachvollziehen, sagte die 29-Jährige in einem Interview des Magazins “Playboy”. Ich glaube nicht, dass Männer süchtig nach Pornos sind, weil diese Industrie das anbietet. Diese Riesenindustrie ist da, weil es einen unglaublichen Bedarf an Pornografie gibt“, sagte Roche, deren erster Roman „Feuchtgebiete“ am 25. Februar erscheint.

Pornografie abstellen zu wollen, finde sie „totalen Schwachsinn“. Auch sie selbst schaue gelegentlich Pornos: „Aus Neugier. Zur Entspannung, Aufgeilung, Inspiration.“ Allerdings sehe sie keine Filme des Typs „Frauen machen Pornofilme für Frauen“. Die seien zu seicht und „vollkommen lulli-bulli. Da geht’s nur darum, dass eine Frau in Eselsmilch badet und aussieht wie Kleopatra“, meinte Roche.

Veröffentlicht in: on Februar 15, 2008 at 2:04 Uhr nachmittags Kommentare (2)
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Geschichtsrevisionismus von links

Stalinismus und Faschismus waren politische Bundesgenossen und hatten gleiche oder zumindest vergleich­bare ideologische Ziele.

Das schreibt ein Berliner Historiker in der linken Wochenzeitung Jungle World vom 14. Februar 2008. Was für eine unerträgliche Gleichsetzung zweier grundverschiedener politischer Systeme im Ungeiste der rechtskonservativen und antisemitischen Totalitarismustheorie, einer Ideologie, die nur erfunden wurde, um die Deutschen von ihrer NS-Vergangenheit zu entlasten! Die Opfer der Schoa werden mit diesem Satz aufs Unerträglichste verhöhnt! Zudem soll damit jede sozialistische Utopie ein für allemal diskreditiert werden! So etwas ist unerträglich, antisemitisch und typisch deutsch! Clemens Heni, übernehmen Sie!

Moment, ich habe mich verlesen, das steht da gar nicht, da steht vielmehr:

Konservativismus und Faschismus waren politische Bundesgenossen und hatten gleiche oder zumindest vergleich­bare ideologische Ziele.

Autor: Wolfgang Wippermann, Privatdozent an der Freien Universität Berlin. Dann ist ja alles wieder gut, so stimmt es natürlich, Konservativismus und Faschismus darf man, ja muß man gleichsetzen. Das nicht zu tun, wäre wiederum antisemitisch und geschichtsrevisionistisch. Gut, daß das Weltbild wieder stimmt.