Lulli-bulli
Die fand ich als VIVA-Moderatorin schon gut:
Fernsehmoderatorin Charlotte Roche verteidigt Pornofilme und Prostitution und distanziert sich von der Feministin Alice Schwarzer. Die Behauptung, in Pornofilmen würden Frauen erniedrigt, könne sie nicht nachvollziehen, sagte die 29-Jährige in einem Interview des Magazins “Playboy”. Ich glaube nicht, dass Männer süchtig nach Pornos sind, weil diese Industrie das anbietet. Diese Riesenindustrie ist da, weil es einen unglaublichen Bedarf an Pornografie gibt“, sagte Roche, deren erster Roman „Feuchtgebiete“ am 25. Februar erscheint.
Pornografie abstellen zu wollen, finde sie „totalen Schwachsinn“. Auch sie selbst schaue gelegentlich Pornos: „Aus Neugier. Zur Entspannung, Aufgeilung, Inspiration.“ Allerdings sehe sie keine Filme des Typs „Frauen machen Pornofilme für Frauen“. Die seien zu seicht und „vollkommen lulli-bulli. Da geht’s nur darum, dass eine Frau in Eselsmilch badet und aussieht wie Kleopatra“, meinte Roche.