Was spricht eigentlich gegen Frauen in Führungspositionen?

Zum Beispiel das hier:

Die EMMA-Redaktion gibt bekannt, dass sie die Phase der Einarbeitung von Lisa Ortgies in die Chefredaktion nach zwei Monaten beendet.

Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin … nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.

Kein männlicher Chef dieser Welt hätte eine Mitarbeiterin auf diese Art und Weise weggebissen und ihr noch öffentlich hinterhergetreten („eignet sich nicht für die Verantwortung …“), um sie bei zukünftigen Arbeitgebern mies zu machen, d.h. ihr persönlich zu schaden. Dies ist im Geschäftsleben, gelinde gesagt, unüblich, selbst wenn ein Mitarbeiter tatsächlich unqualifiziert war. Alice Schwarzer schert es nicht.

Schwarzer scheint kein Einzelfall zu sein. Die von Chefinnen derart Geschaßten sind in der Regel Frauen, wie ich im eigenen Umfeld schon mehrfach beobachten konnte. Fühlen sich weibliche Chefs durch die Konkurrenz qualifizierter und engagierter Mitarbeiterinnen besonders bedroht?

Siehe auch hier, hier und hier.

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2 Kommentare Leave a comment.

  1. Dat is wie bei Hunden, da sind die Beissereien zwischen Rüden i.d.R. auch harmloser als zwischen Hündinnen.

  2. Nun, wenn man sich die Photos der beiden „Damen“ ansieht … http://www.tagesspiegel.de/storage/pic/fotos/medien/214718_1_schwarzer_ortgies_dpa_rdy.jpg

    … so wird einem zweierlei klar:

    1.) warum Alice Schwarzer nie abtreiben mußte.

    2.) warum Lisa Ortgies von ihr als neue Chefredakteurin nie geduldet werden konnte.

    :-D


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