Wie Harry Rowohlt einmal doch ein wenig Kritik vertrug

Rowohlt brojges

Zu den sympathisch kauzigen Zügen des aus kauzigen Zügen sich konstituierenden Harry Rowohlt gehört auch, daß er das Internet verschmäht. Schreibt dort jemand etwas über ihn, so läßt er sich’s von Getreuen abkalligraphieren und per Postkutsche zustellen. So daß seine Antwort auf meinen Blogeintrag über seine Reaktion auf meine Rezension seiner Budd-Schulberg-Übersetzung (ach, lesen Sie’s doch selber nach …) mich nicht per Blogkommentar, sondern aber immerhin schon per Fax erreichte.

Und siehe da, so unzugänglich ist er gar nicht.

Rowohlt Fax

Bleibe ich in der Hays-Code-Kontroverse auch beharrlich, so gestehe ich gerne zu, daß der genialische Bamberger Großschriftsteller auch so manche übersetzerische Schote sich leistete. (Kostet mich ja nichts, sind ja nicht meine Schoten.) In den zahllosen Neuauflagen, die dem Sammy Glick zu wünschen sind, wäre Rowohlt allerdings zu gönnen, daß er das Buch diesmal aus dem Englischen übersetzen darf, der Sprache, in der es geschrieben wurde, und nicht “aus dem Amerikanischen” (so der Verlag auf seiner Website), einer Sprache, die es gar nicht gibt.

P.S.: Übrigens frage ich mich, lieber Harry Rowohlt, ob Wollschläger sich zu seiner Flasche Popcorn nicht womöglich von Didi Hallervordens Flasche Pommes Frites hat inspirieren lassen. Bekloppt bliebe es trotzdem.

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Ein Kommentar Leave a comment.

  1. ein broder wäre weniger höflichgewesen…


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