Bin ich eigentlich der einzige, der hier lachen muß?

moz-screenshot-11.jpg

(Hier zu besichtigen.)

(Dank an M.W. für den Hinweis.)

Veröffentlicht in: on November 12, 2007 at 2:39 Kommentare (4)
Tags:

Multiple Revolutionen

Leser im Raum Erfurt haben heute abend die Gelegenheit, einem Vortrag beizuwohnen, der interessant werden dürfte. Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität Berlin und Autor des Buches “Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus” spricht heute abend in derStadtbibliothek Erfurt über die Russische Revolution von 1917 bis 1921.

Eigentlich, so Baberowskis These, müsse von mehrerenRevolutionen zugleich gesprochen werden. So habe es eine Revolte der Gebildeten gegen das zaristische Regime, eine der Bauern und Arbeiter gegen die Eliten und eine der nationalen Bewegungen und Minderheiten gegen das Imperium gegeben.

Der Vortrag ist Teil der “RussischenTage” in Thüringen zum 90. Jahrestag der sogenannten Oktoberrevolution.

Ort und Zeit: 19.30, Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt, Domplatz 1.

Veröffentlicht in: on November 5, 2007 at 10:58 Kommentare (0)

Antisemitismus in der DDR

Nicht alles war schlecht in der DDR: der böse Neoliberalismus hatte keine Chance; es gab Arbeitsplätze für alle und ein flächendeckendes Angebot an Krippenplätzen; das Verbot, nach Mallorca zu fliegen, war praktizierter Klimaschutz - und das wichtigste: man durfte nach Herzenslust von seinem Recht, Israel zu kritisieren, Gebrauch machen. Denn Antisemitismus war per Dekret abgeschafft. Und wer sich selber vom Vorwurf des Antisemitismus freispricht, kann kein Antisemit mehr sein. Insofern sind unsere Israel-Kritiker von heute gelehrige Schüler der SED.

Vermutlich stecken also unbelehrbare Kalte Krieger und Antikommunisten hinter der Ausstellung Das hat´s bei uns nicht gegeben“ – Antisemitismus in der DDR der Amadeu-Antonio-Stiftung, die ab Mittwoch, dem 11. April, im Roten Rathaus in Berlin zu sehen ist. Unbedingte Empfehlung!

Wer Zeit hat, sollte am Mittwochabend um 19 Uhr auch die Podiumsdiskussion zur Ausstellungseröffnung besuchen. Ort: Rotes Rathaus, Wappensaal, Rathausstrasse 15, 10173 Berlin.
Grußworte von Stefan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Dr. Anne Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Es diskutieren: Dr. Petra Lidschreiber Rundfunk Berlin-Brandenburg, Ressortleiterin Mittel- und Osteuropa, Wolf Biermann, Anetta Kahane, Carolin Kügler, Nelson-Mandela-Schule, Projektteilnehmerin, Heike Radvan, Amadeu Antonio Stiftung, Projektleiterin.

Veröffentlicht in: on April 9, 2007 at 11:58 Kommentare (2)

Halbmond und Hakenkreuz

Heute Abend (4. April) stellt der Historiker Martin Cüppers sein (zusammen mit Klaus-Michael Mallmann verfaßtes) Buch

Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina

vor. Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Hörsaal 3038 (2. Etage), Unter den Linden 6, Haupteingang.
Beginn: 19 Uhr 30.
Nähere Informationen hier.

Martin Riexinger rezensiert das Buch von Mallmann und Cüppers hier.

Veröffentlicht in: on April 4, 2007 at 11:00 Kommentare (0)

Darfur

Nicht vergessen: Heute beginnt die Darfur-Woche im Jüdischen Museum Berlin.

Veröffentlicht in: on März 15, 2007 at 12:06 Kommentare (0)

Anti-Al-Quds-Tag: Zeit und Ort geändert!

Achtung!!! - Kundgebung auf dem Breitscheidplatz!!!

Die Protestkundgebung des Berliner Bündnisses gegen den interationalen Al Quds Tag findet morgen

am Samstag 21.10.06 um 11-13 Uhr auf dem

Breitscheidplatz! (am Wasserklotz) statt.

neben einem kulturellem Rahmenprogramm (2 Life-Bands) wird es Redebeiträge geben:
Redner:
Evrim Baba (MdA Linkspartei.PDS)
Mehran Barati, iranischer Oppositioneller
Cem Özdemir (MdeP Bündnis 90/Die Grünen)
Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland
NN, Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen im Iran-Berlin e.V.
Markus Löning (MdB FDP)
Ahmet Iyidirli (SPD) (voraussichtlich)
Hakan Taş, Journalist
Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Jochen Feilcke, (CDU, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft)
NN, Bündnis gegen Antisemitismus Berlin

Moderation: Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung) und Nasrin Bassiri (Freie Journalistin/radiomultikulti)

Veröffentlicht in: on Oktober 20, 2006 at 4:47 Kommentare (3)

Erbittertes Anheizen

Clemens Wergin talkt nächsten Dienstag bei einer taz-Veranstaltung in München und würde sich freuen, wenn nicht nur Claqueure des antiamerikanischen Ressentiments dort aufkreuzen würden. Hier seine Ankündigung:

Am Dienstag, den 17. Oktober diskutiere ich in München mit den bekannten Amerikafreunden Franziska Augstein und Andreas Zumach über das Thema:

“Gibt es einen ,Kampf gegen den Terror’ ohne ,Kampf der Kulturen’?
Angeblich wollen auch die USA den ,Kampf der Kulturen’ nicht weiter anheizen. Erbittert verfolgen sie jedoch ihre Mission: die von außen aufgenötigte Demokratisierung. Was kann die einsame Supermacht tun, um sich nicht immer mehr Feinde in der Welt zu machen? Wie müsste ein ,Kampf gegen den Terror’ aussehen, der den Terroristen nicht noch mehr Zulauf verschafft?”

Titel und Anmoderation stammen naturgemäß nicht von mir (müsste wohl auch “unerbittlich” heißen statt “erbittert”). Ich würde mich aber freuen, wenn neben den zu erwartenden taz- und Monde-Diplomatique-Lesern noch Menschen mit liberaleren Überzeugungen auftauchten.
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, Rosenheimer Str. 5, München

Veröffentlicht in: on Oktober 12, 2006 at 5:09 Kommentare (0)

Hernando de Soto in Berlin

Am Mittwoch, 21. Juni 2006 um 18:30 Uhr lädt die Friedrich-Naumann-Stiftung ein zu einer Abendveranstaltung

“Ways to Get Out of Poverty” mit Hernando de Soto, Präsident des Instituts of Liberal Democray, Lima,

in die Reinhardtstraßenhöfe in der Reinhardtstraße 14-16 in Berlin-Mitte ein.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie auf folgender Webseite:
http://berlin-brandenburg.fnst.de/webcom/show_all_seminare.php/_c-476/_nr-296/i.html

Veröffentlicht in: on Juni 15, 2006 at 1:19 Kommentare (1)

FdoG on stage

Am Montag, den 12. Dezember veranstalten der Arbeitskreis Demokratie in Partnerschaft, die Friedrich-Naumann-Stiftung und das Junge Forum des Clubs von Berlin eine Diskussion mit dem Titel

Liberalismus 2015 - Szenarien und Strategien des blau-gelben Projektes

Mit dabei sind u.a. Richard Herzinger, Dirk Niebel (Generalsekretär der FDP) und Michael Holmes von den Freunden der offenen Gesellschaft.

Das ganze findet zwischen 16.00 und 18.45 im Thomas-Dehler-Haus (Raum M4), Reinhardtstr. 14, Berlin-Mitte statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wer kommen möchte, melde sich bitte bis morgen (Samstag) per E-Mail bei Christopher Gohl an: christopher.gohl@gmx.net

Veröffentlicht in: on Dezember 9, 2005 at 3:34 Kommentare (0)

“Nie wieder!” mehr als eine Floskel?

Protestkundgebung am 9. November 2005 um 17:00 Uhr vor der Paulskirche in Frankfurt am Main

– Aufruf zum Handeln –

Am 9. November 2005 wird in der Paulskirche zu Frankfurt am Main, wie jedes Jahr, an die Ereignisse des 9. Novembers 1938 in Deutschland erinnert.

Die Ereignisse dieses Tages im Jahre 1938 waren der Beginn der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung – bis hin zu ihrer massenhaften und industriell durchgeführten, bestialischen Ermordung.

Heute – im Jahre 2005 – ruft der Präsident der Islamischen Republik Iran offen dazu auf, „Israel von der Landkarte zu tilgen“. Das ist eine unverhohlene Aufforderung zur Vernichtung des Staates Israel und seiner Bürger.

Wenn ein Gedenktag wie der 9. November mehr als ein bedeutungsloses Ritual sein soll – müssen alle, die dieses Gedenken ernst nehmen, sich heute bewusst machen, dass mit dem Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Staates eine Grenze überschritten wurde, und deutlich bekunden:

NIE WIEDER! NEVER AGAIN!

Ein entschlossenes „Nie wieder!“ bedeutet, schon den Anfängen entschieden entgegenzutreten!

Wir rufen die Gäste der Gedenkveranstaltung zum 9. November 2005 in der Frankfurter Paulskirche und alle rechtschaffenen Menschen auf, sich den weltweiten Protesten gegen die iranische Regierung anzuschließen und unmisverständlich zu erklären, dass der Aufruf zur Vernichtung Israels und alle derer die das Existenzrecht Israels anerkennen von der Gemeinschaft der Völker nicht hingenommen wird.

Es gilt, den iranischen Machthabern zu verdeutlichen, dass es Konsequenzen für sie hat, wenn der Präsident des Landes auch nach internationalen Protesten bei seinem Aufruf bleibt. Wir fordern darum, dass der so genannte „kritische Dialog“ der Bundesrepublik Deutschland mit dem Iran abgebrochen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit eingestellt wird. Die Isolation des Landes in der Völkergemeinschaft wäre die richtige Konsequenz.

Mahnen, Erinnern und Gedenken bringt Verantwortung mit sich:

NIE WIEDER! Keine Akzeptanz für Völkermord!
Keine Akzeptanz für die Androhung von Völkermord!

Veranstalter:
Honestly Concerned e.V., Zionistische Organisation Frankfurt e. V., Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen, Wadi e.V., Prozionistische Linke Frankfurt, Frankfurt Loge B’nai B’rith

Ansprechpartner:
René Pollak, Vorsitzender, Zionistische Organisation Frankfurt e. V.,
0179-3980090 , <a href=”">

http://www.honestly-concerned.org/Temporary/Protestkundgebung_9.Nov_HC.pdf

Veröffentlicht in: on November 7, 2005 at 10:27 Kommentare (2)