Henning Mankell haßt keine Juden, er will nur, daß sie verschwinden
Eines kann man dem linken europäischen Jet Set nicht nachsagen: daß es damit hinter dem Berg halten würde, was es von dem einzigen Staat mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit tatsächlich hält. So deutlich sämtliche Register des antizionistischen Antisemitismus gezogen – „Israel ist ein Besatzerstaat, und zwar schon seit 1948; Israel ist ein Apartheidsstaat; die Palästinenser sind die ausschließlich Guten, die jüdischen Israelis die ausschließlich Bösen; eine friedliche Zweistaatenlösung kommt nicht in Frage, Israel muß komplett verschwinden“ - wie nun Henning Mankell, hauptberuflich Verfasser langweiliger und schlechtgelaunter Krimis, hat allerdings schon lange keiner mehr (er hieße denn Felicia Langer). Mankell schreibt,
der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch. (mehr…)
Rentnergewalt immer besorgniserregender
Für die Ermordung seiner drei Nachbarn in einer Kleingartenkolonie muss ein 66 Jahre alter Rentner lebenslang ins Gefängnis. … Der Bluttat im niedersächsischen Gifhorn war ein jahrelanger Kleinkrieg um Abfälle, Grundstücksgrenzen, Ruhestörung und Rasenmähen vorangegangen. „Der Angeklagte war verärgert über die Familie, weil sie seine Regeln missachtete“, sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Pohl in seiner Urteilsbegründung.
Die Politik muß endlich handeln. Die einzige Lösung: ein sofortiges Verbot aller Schrebergärten. Am besten EU-weit. Es darf keine Schlupflöcher geben.<!–61447181–>
Respekt!
Die Initiative „Pro Reli“, die sich für verpflichtenden Religionsunterricht an Berliner Schulen eingesetzt hat, ist gescheitert. Und zwar auf der ganzen Linie. Weniger als 15 Prozent der Berliner votierten in einer demokratischen Abstimmung für den konfessionellen Zwangsunterricht. Manche der „Pro Reli“-Anhänger erweisen sich derweil nicht nur als ausgesprochen schlechte Verlierer, sondern zeigen außerdem einen bedenklichen Hang zur Paranoia. Sie sehen atheistische rote Horden im Anmarsch auf die letzten Reste der Bürgerlichkeit. (mehr…)
Quod licet Iovi non licet bovi, oder: Linkes Doppelsprech
„Da hat der nette Schwiegersohn Wulff mal sein wahres Gesicht gezeigt.“ Wer am Vorabend des 9. November dergleichen sage, sei “ instinkt- und geschmacklos“. Einen Rücktritt Wulffs würde zwar auch er begrüßen, so Ramelow. Damit sei es aber nicht getan. Das eigentliche Problem sei, dass CDU und CSU „ihre eigene braune Vergangenheit“ nicht aufgearbeitet hätten, aber stets mit dem Finger auf andere deuteten.
Der Fraktionsvize der Linken, Bodo Ramelow, am 8. November 2008, nachdem der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff in einer Talkshow zur Debatte um Managergehälter gesagt hatte: „Ich finde, wenn jemand 40 Millionen Steuern zahlt als Person und Zehntausende Jobs sichert, dann muss sich gegen den hier nicht eine Pogromstimmung entwickeln.“
Ramelow sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“: „Das geht schon in Richtung Pogromstimmung gegen die Repräsentanten der Linkspartei.“ Kalkuliert werde in Kauf genommen, „dass es irgendwann Übergriffe gibt“.
Der Wahlkampfchef der PDS, Bodo Ramelow, am 16.7.2005, nachdem Politiker der SPD Oskar Lafontaine als „Haßprediger“ bezeichnet hatten (und zwar aus den hier aufgeführten Gründen).
Er mag ihn nicht
Thomas von der Osten-Sacken vom WADIblog findet Leo Sucharewicz, den Gründer der Initiative I like Israel (ILI), die unter anderem den jährlichen Israeltag organisiert, kritikabel. Warum? Man weiß et nit jenau. Denn Osten-Sacken verrät es dem Leser nicht. Er macht nur ein paar raunende Bemerkungen über Sucharewicz, die suggerieren sollen, daß der ILI-Chef … naja, halt irgendwie blöd ist.
Der Herrn Leo Sucharewicz wäre ein wirklich talentierter Verkaufsagent und verfügte bestimmt über die Fähigkeit dem Tuikonzern aus der Krise zu helfen. Statt aber mit flotten Sprüchen mediterrane Beachressorts an den Mann bzw. die Frau zu bringen, hat Herr Sucharewicz sich entschieden, seine Fähigkeiten ganz in den Dienst Israels zu stellen, und einen eingetragenen Verein namens “I like Israel” gegründet.
So weit, so gut. Noch ist für mich kein Problem erkennbar. (mehr…)
Geschichtsrevisionismus andersrum
Antideutscher irrsinn, nächste Runde: aufgespießt diesmal im Hotel Villa de Art.
Wie Naomi Wolf einmal das Kopftuch als Fetisch entdeckte
Und wieder macht sich eine feministische Autorin daran, die Verwandtschaft zwischen feministischer und islamistischer Sexualmoral zu beweisen und zu begrüßen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Genderforscherin Christina von Braun beklagt, daß die Beschäftigung mit der Unterdrückung der Frauen in islamischen Gesellschaften nur davon ablenken will, daß Frauen im Westen eigentlich viel schlimmer unterdrückt werden – durch Sexualisierung und Schönheitskult. Jörg Lau berichtete damals in seinem Blog. Laus sarkastischer Kommentar:
Ich finde allerdings, man sollte das konsequent zuende denken: Nur das Kopftuch – nein, der Vollschleier, kann die Frau davor beschützen, zum Sexualobjekt degradiert zu werden, wie es im Westen gang und gäbe ist. Der Westen (i.e. der verhasste westliche Mann) mit seinem Fortschrittglauben und seinen kolonialen Eroberungen will nun auch noch die muslimische Frau befreien (und so genannte Feministinnen helfen ihm dabei!): Denn die muslimische Frau mit Kopftuch ist der letzte noch nicht kolonialisierte Flecken dieser Erde! Unterm Dirndl wird gejodelt, doch unterm Schleier wächst der Widerstand!
Jetzt hat es jemand konsequent zuende gedacht, und zwar Naomi Wolf – ja, genau die Naomi Wolf, die vor vier Jahren den damals schon schwer kranken Literaturwissenschaftler Harold Bloom öffentlich demütigte, indem sie ihm im New York Magazine vorwarf, er habe sie 20 Jahre zuvor sexuell belästigt und traumatisiert, indem er ihr eine Hand auf den Oberschenkel gelegt habe. (mehr…)
Tomologie
Auch Hannes Stein hat Wirners und meinen Artikel über die Antideutschen gelesen, ist davon angetan und schreibt auf der Achse des Guten dazu:
Dieser Witz—ich gebe es zu—stammt nicht von mir, sondern von Manès Sperber: Tomologie, schrieb er, sei die Sektenkunde, da es sich bei “Entomologie” ja um die Insektenkunde handelt.
Hier ein weiterer Beitrag zu diesem Fach. Ich wusste ja, dass evangelikale Christen in den USA zwar sehr proisraelisch sind, sich andererseits aber nicht wirklich für Juden interessieren, jedenfalls nicht für real existierende Juden, sondern nur für jenes Israel, das im kommenden apokalyptischen Endkampf seine Rolle zu spielen hat, bevor esus vom Himmel schwebt und alle erlöst. Nun lerne ich, dass es im Grunde dieselbe Theologie auch in einer rotlackierten Version gibt. Manès Sperber hätte nicht schlecht gestaunt! Aber vielleicht hätte er es auch ganz natürlich gefunden.