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	<title>By the Way, Ingo said ...</title>
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	<description>Schönes, Gutes und Wahres von Ingo Way</description>
	<pubDate>Tue, 13 May 2008 09:00:22 +0000</pubDate>
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		<title>Der Kotzbrocken</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 09:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Unbeliebt gemacht hat Budd Schulberg sich oft. Zunächst in den 30er-Jahren bei Hollywoods Studiobossen, als er die erste Gewerkschaft der Drehbuchautoren mitbegründete. Dann in den 50er-Jahren bei der Linken, als der Ex-Kommunist vor dem Ausschuss für unamerikanische Aktivitäten auspackte. Zahlreiche seiner früheren Genossen landeten daraufhin auf der Schwarzen Liste und verloren ihre Jobs.
Die meisten Feinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Unbeliebt gemacht hat <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Budd_Schulberg">Budd Schulberg</a> sich oft. Zunächst in den 30er-Jahren bei Hollywoods Studiobossen, als er die erste Gewerkschaft der Drehbuchautoren mitbegründete. Dann in den 50er-Jahren bei der Linken, als der Ex-Kommunist vor dem Ausschuss für unamerikanische Aktivitäten auspackte. Zahlreiche seiner früheren Genossen landeten daraufhin auf der Schwarzen Liste und verloren ihre Jobs.</p>
<p>Die meisten Feinde aber machte sich der 1914 in New York geborene Schulberg mit einem Roman. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/What_Makes_Sammy_Run%3F"><em>What makes Sammy run?</em></a>, 1941 erschienen, sorgte für einen wahren Sturm der Empörung im Establishment von Hollywood. John Wayne wollte Schulberg noch 20 Jahre später deshalb verprügeln. Produzentenlegende Samuel Goldwyn brüllte ihn an: „Du bist ein Verräter!“ und forderte, Schulberg aus Hollywood „abzuschieben“.</p>
<p>Schulbergs Verbrechen: Er hatte in seinem ersten Roman die korrupten Mechanismen der Filmindustrie beschrieben. Als Drehbuchautor - er arbeitete gemeinsam mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dorothy_Parker">Dorothy Parker</a> am Skript zu <a href="http://www.imdb.com/title/tt0029606/"><em>A Star is born</em></a> (1937) mit - und Sohn eines Hollywoodproduzenten kannte er sich da aus. Sein Antiheld, der Redaktionsbote Sammy Glick, der seine mangelnde Bildung durch Impertinenz wettmacht, steigt ohne eigenes Können, allein durch Dreistigkeit, zu einem der bestbezahlten Drehbuchschreiber Hollywoods auf. Er gibt ein Manuskript eines Kollegen als sein eigenes aus, verkauft es an den Produzenten Myron Selznick (im wirklichen Leben der Bruder des ungleich berühmteren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_O._Selznick">David O. Selznick</a>) und landet einen Riesenerfolg an der Kinokasse. Mit geklauten Ideen und ohne jeden Anflug von Skrupel („Mit einem Gewissen leben ist wie mit angezogener Handbremse Auto fahren.“) bestreitet er seinen unaufhaltsamen Aufstieg. Auf der Strecke bleiben alle, die er dabei benutzt – Geliebte, Kollegen, Zuarbeiter. Freunde hat er keine.</p>
<p>Prompt sah sich Schulberg mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Mancher wollte in Sammy Glick das Klischeebild des hinterhältigen Juden erblicken. Mehrfach wird Sammys „frettchenhafte“ Art betont, jeder in seiner Umgebung muß sich vorsehen, nicht Opfer seiner nächsten Intrige zu werden. In einem Nachwort zur Neuausgabe von 1990 schreibt der Autor: „Natürlich ist Sammy jüdisch, aber alle seine Opfer sind es auch. Ich bilde das gesamte Spektrum von Charaktereigenschaften ab, nur zufällig innerhalb einer bestimmten ethnischen Gemeinschaft.“</p>
<p>Sammy Glick wurde in der amerikanischen Alltagskultur zum Prototyp des aalglatten Aufsteigers und Charakterschweins. Doch in den 80er- und 90er-Jahren änderte sich das. Mit einem gewissen Entsetzen stellte Schulberg fest, daß sein Sammy, den er eigentlich als abschreckendes Zerrbild konzipiert hatte, von jungen Yuppies als Vorbild betrachtet wurde, dem es nachzueifern galt.</p>
<p>Mehr als 60 Jahre hat es gedauert, eine deutsche Übersetzung dieses amerikanisch-jüdischen Klassikers herauszubringen. Die ist jetzt erschienen, heißt <a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/schulberg_was_treibt_sammy_an/index.html"><em>Was treibt Sammy an?</em></a> und stammt von Harry Rowohlt. Bewährter Übersetzer angelsächsischer Hochkomik, der er ist, hat Rowohlt auch hier eine stilistisch ansprechende und genußvoll zu lesende Arbeit abgeliefert. Doch an manchen Stellen holpert die Übersetzung. Das fängt beim Titel an, der zwar im selben Rhythmus schwingt wie das Original, das Leitmotiv des Rennens – Sammy ist immer in Bewegung, sowohl in übertragener als auch in wörtlicher Hinsicht – aber unterschlägt. Wenn der <a href="http://www.artsreformation.com/a001/hays-code.html">Hays Code</a>, das Hollywood-Richtlinienwerk für (oder besser gegen) die Darstellung sexueller oder gewalttätiger Inhalte, als „Freiwillige Selbstkontrolle“ wiedergegeben wird, klingt das doch arg bundesrepublikanisch. Schwächen hat auch die Übertragung amerikanischer Slangausdrücke. Wenn Sammy, ganz Kind der Gosse, „I’m gonna“ sagt, statt „I’m going to“, ist das deutlich und markant. Wie blaß ist dagegen Rowohlts „Ich wer“, statt „Ich werde“. Auch die doppelte Verneinung erleidet auf ihrem Weg ins Deutsche Schaden. „I don’t owe you nothing“ klingt authentisch. Aber wer, bitte, sagt „Ich schulde Ihnen nicht nichts“?</p>
<p>Von solchen Schönheitsfehlern abgesehen ist es natürlich erfreulich, daß Sammy Glick jetzt auch einem deutschen Publikum bekannt wird. Zum Erscheinen der deutschen Fassung seines Buchs kam Budd Schulberg nach Deutschland, um aus seinem Roman zu lesen. Auf der Berlinale sah er sich den <a href="http://www.berlinale.de/de/filmmarkt/screening_schedule/datenblatt.php?film_id=20085242">Dokumentarfilm</a> über sein Leben an, den sein Sohn produziert hatte. Vor mehr als 60 Jahren war er schon einmal hier gewesen, um nach dem Zweiten Weltkrieg Filmmaterial über die Naziverbrechen zu sammeln, das in den Nürnberger Prozessen verwendet wurde, über die Schulberg wiederum einen Film drehte. In seiner Funktion als Marineoffizier verhaftete Schulberg damals sogar Leni Riefenstahl, mußte das „Nazi-Pin-up-Girl“, wie er sie nannte, freilich bald wieder laufen lassen.</p>
<p><em>What makes Sammy run?</em> war Schulbergs größter Bucherfolg, an den er als Romanautor nie wieder anknüpfen konnte. Dafür hatte er als Drehbuchautor noch eine ansehnliche Karriere vor sich. <em>T<a href="http://www.imdb.com/title/tt0049291/">he Harder They Fall</a></em> (<em>Schmutziger Lorbeer</em>) wurde mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle verfilmt. Legendär ist Schulbergs Zusammenarbeit mit dem Regisseur <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Elia_Kazan">Elia Kazan</a> bei den Filmen <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/On_the_Waterfront">On the Waterfront</a> </em>(<em>Die Faust im Nacken</em>) mit Marlon Brando, für den er einen Oscar erhielt, und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Face_in_the_Crowd"><em>The Face in the Crowd</em></a> (<em>Ein Gesicht in der Menge</em>). Heute lebt der 94jährige mit seiner Frau Betsy auf Long Island. Einmal noch kehrte er zu seinen Wurzeln zurück: Beim Streik der Drehbuchautoren im vergangenen Jahr stellte Schulberg sich als Streikposten zur Verfügung. Tradition verpflichtet.</p>
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		<title>&#8220;Darauf bin ich gar nicht scharf&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 12:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>

		<category><![CDATA[Heim &#38; Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Was die Kollegen schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Gerhard Amendt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Soziologe Gerhard Amendt begrüßt es, daß sich in der Erörterung der Frage, warum sich auf den obersten Sprossen der Karriereleiter immer noch weniger Frauen als Männer tummeln, der Akzent allmählich von der Diskriminierungsthese wegbewegt:
Frauen beginnen sich zu fragen, warum ihre Erfolge begrenzt scheinen, und nicht mehr, welcher Mann sie am Erfolg gehindert und welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Soziologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Amendt">Gerhard Amendt</a> <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/69914/jeder+setzt+sich+selbst+die+grenzen">begrüßt es</a>, daß sich in der Erörterung der Frage, warum sich auf den obersten Sprossen der Karriereleiter immer noch weniger Frauen als Männer tummeln, der Akzent allmählich von der Diskriminierungsthese wegbewegt:</p>
<blockquote><p>Frauen beginnen sich zu fragen, warum ihre Erfolge begrenzt scheinen, und nicht mehr, welcher Mann sie am Erfolg gehindert und welche Institution ihnen ein Bein gestellt oder warum der Sozialstaat ihnen das Problem nicht schon längst aus dem Wege geräumt hat. &#8230; Trotzdem wird die Frage nach der eigenen Verantwortung nur schrittweise der Suche nach Sündenböcken weichen. Je näher Frauen der feministischen Ideologie stehen, umso zäher suchen sie nach Sündenböcken. &#8230;<span id="more-350"></span></p>
<p>Weil Männer anders als Frauen sind, prüfen sie etwa ihr Studienfach darauf, ob es eine familiengründende Potenz enthält. Ertragsschwache Fächer nehmen sie intuitiv früh wahr und lassen sie links liegen. Frauen scheinen auf diese Männer zu bauen und passen sich ihnen an. Man kann deshalb von einer Entscheidung ohne viele Worte im Sinne traditioneller Arrangements zwischen Männern und Frauen sprechen. Frauen wählen die versorgungs- und zukunftsschwachen Fächer, weil sie sich auf versorgungsstarke und -willige Männer verlassen. &#8230;</p>
<p>Genaueres darüber zu wissen würde sich lohnen. Denn die erste lebensgestalterische Präferenz von mehr als 60 Prozent aller Frauen bleibt die Arbeit in der Familie, mit der die männliche außer Haus harmonisch sich ergänzt. Das könnte den mangelnden Biss der Frauen außer Haus erklären. Sie vermeiden unbearbeitetes Terrain, das nur mit abenteuerlicher Mentalität sich erobern lässt. Eben, was Männer eher mögen. Dort aber entstehen die kleinen und großen und vor allem die herausragenden Erfolge und die Zukunftsperspektiven. &#8230;</p>
<p>Vielleicht vermeiden sie solche Kränkungen (Scheitern und Mißerfolg im Beruf; I.W.), indem sie sich der scharfen Konkurrenz entziehen und stattdessen Berufe mit familienähnlichen Abläufen bevorzugen. Vielleicht ist die Arbeit in Kindergärten, Grundschulen, der Pädagogik, der Weiterbildung, der Psychotherapie deshalb anziehender für sie, wie die Funktion der Pressesprecherin, der Personalmanagerin reizvoller ist, oder der Talkmasterin, die keinen Streit in ihrem Wohnzimmer duldet (oder die Kunstgeschichte als Wissenschaft und zugleich Heimverschönerung, wenn „Brigitte“-Ratschläge zu farblos werden). &#8230;</p>
<p>Das narzisstische Verletzungsrisiko, dem sich Männer mit abenteuerlichen Erschließungen von Berufsfeldern und gefühlter Alleinzuständigkeit fürs tägliche Brot aussetzen, wird gern übersehen. Einfach ist der Grund dafür. Ihre Welt wird idealistisch überhöht. Das fördert nicht nur Neid, weil alles so einfach scheint, sondern ebenso Fantasien von unbegrenzter Macht. Deshalb sind ihre Erfolge öffentlich, ihr Scheitern aber ist privat.</p>
<p>Selbst äußerst erfolgreiche Frauen sind anders. Kürzlich gratulierte ich einer brillanten Frau zu ihrer Beförderung bis kurz unter die „gläserne Decke“. Ich prophezeite ihr den CEO für die nahe Zukunft, worauf ich unverblümt hörte: „Ach, darauf bin ich gar nicht scharf!“ &#8230; Frauen möchten vielleicht nur das Erlebnis des Erfolges, um mit dem Wissen davon in die Familie zurückzukehren, weil ihnen das reicht. &#8230; Das bringt Männer in ein Dilemma. Wenn die Entschiedenheit der Frau nicht gesichert ist, wie sollen sie dann angstfrei mit alternativen, familiennahen Gedanken spielen? &#8230; Sie fühlen sich gezwungen zu tun, was ihre Väter taten. Für die Familie letztverantwortlich zu sorgen.</p></blockquote>
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		<title>Richtige und falsche Vergleiche</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2008/04/21/richtige-und-falsche-vergleiche/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 14:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Große weite Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Was die Kollegen schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Jonathan Tobin]]></category>

		<category><![CDATA[kommunismus]]></category>

		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 
Jonathan Tobin, Chefredakteur des Philadelphia Jewish Exponent, plädiert wegen Chinas Tibetpolitik für einen Boykott der Olympischen Spiele. Denn die Tibeter verdienten die Solidarität des Westens:
 

As for Tibet, it may be difficult, if not impossible right now, to imagine that county ever regaining its freedom, but the same could have been said of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"> </span></p>
<p>Jonathan Tobin, Chefredakteur des <a href="http://www.jewishexponent.com/">Philadelphia Jewish Exponent</a>, <a href="http://www.jewishworldreview.com/0408/tobin041408.php3">plädiert</a> wegen Chinas Tibetpolitik für einen Boykott der Olympischen Spiele. Denn die Tibeter verdienten die Solidarität des Westens:</p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"> </span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"><br />
As for Tibet, it may be difficult, if not impossible right now, to imagine that county ever regaining its freedom, but the same could have been said of the Soviet&#8217;s hold on the enslaved nations of the Baltic 25 years ago. <strong>The Tibetans and the Dalai Llama have a right to expect free people to hold faith with them the same as we once did with those in Eastern Europe a generation ago.</strong> </span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"><br />
The fact that China is actively engaged in religious persecution in Tibet, as well as within its own borders (of nonstate authorized churches and mosques) also makes this an issue that Jews cannot ignore. Though the odds of success here seem long, a Jewish community that claims to care about human rights in other situations cannot remain silent about China. </span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;"><br />
<strong> Some fear that protests over Tibet will legitimize the effort to delegitimize Israel because of its conflict with the Palestinians. Still, there is no comparison between a tiny country defending its borders against a portion of the vastly more numerous Arab people that wishes to destroy the Jewish state and the spectacle of a vast power eradicating the ancient nation of Tibet.</strong> Nor is there any comparison between this and America&#8217;s overthrow of the Saddam Hussein regime in Iraq. </span></p>
<p><span style="font-family:Arial,Helvetica;font-size:small;">Myths about 1936 aside, the Berlin Olympics was a major victory for Hitler, not his opponents. The Chinese are hoping to match that success. This year, as in Munich in 1972, when the games were considered more important than the slaughter of Israelis, the athletes will still be the pawns of tyrants more than anything else. </span></p></blockquote>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ingoway.wordpress.com/349/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ingoway.wordpress.com/349/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ingoway.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ingoway.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ingoway.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ingoway.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ingoway.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ingoway.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ingoway.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ingoway.wordpress.com/349/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ingoway.wordpress.com/349/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ingoway.wordpress.com/349/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ingoway.wordpress.com&blog=1567388&post=349&subd=ingoway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Dialektik der Aufklärung</title>
		<link>http://ingoway.wordpress.com/2008/04/21/dialektik-der-aufklarung/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 14:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Große weite Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Heim &#38; Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Was die Kollegen schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Brights]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Colin Goldner]]></category>

		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>

		<category><![CDATA[Junge Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blogger Chodo, der sich den &#8220;Brights&#8221; zurechnet - sich also als kämpferischer Atheist und Aufklärer versteht - und für den Dalai Lama nichts übrig hat, fühlt sich gleichwohl von den Hetzschriften eines Colin Goldner und seinesgleichen abgestoßen und bezeichnet sie als das, was sie sind, als
Schmutzige &#8220;Aufklärung&#8221;:
Ein gewisser Colin Goldner hat bei der Zeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Blogger <a href="http://www.chodo.de/">Chodo</a>, der sich den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brights-Bewegung">Brights</a>&#8221; zurechnet - sich also als kämpferischer Atheist und Aufklärer versteht - und für den Dalai Lama nichts übrig hat, fühlt sich gleichwohl von den Hetzschriften eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Goldner">Colin Goldner</a> und seinesgleichen abgestoßen und bezeichnet sie als das, was sie sind, als</p>
<p><a href="http://www.chodo.de/2008/04/06/schmutzige-aufklarung/">Schmutzige &#8220;Aufklärung&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>Ein gewisser Colin Goldner hat bei der Zeitung “Junge Welt” (einer marxistischen Zeitung) <a href="http://www.jungewelt.de/2008/03-27/006.php">ein wirklich abstoßendes und offen suggestives Pamphlet gegen den Dalai Lama (und für die chinesische Regierung)</a> veröffentlicht. Der Inhalt ist dermaßen lächerlich, dass es jedem gesunden Menschen sofort auffallen muss.</p>
<p>Bei dem Rest des Artikels frage ich mich, woher die “Fakten” eigentlich stammen? Ich mutmaße mal direkt aus China.</p>
<p><strong>Im Zusammenhang mit China dem Dalai Lama mangelndes Demokratieverständnis vorzuwerfen ist auch harter Tobak.</strong></p>
<p>Es heißt der Dalai Lama “behauptete er wahrheitswidrig” Menschenrechtsverbrechen. Where’s the beef? Kein Beleg, keine weitere Untermauerung, stattdessen der Verweis auf die Unruhen “am selben Tag”.</p>
<p>“Die Polizei ging konsequent gegen den Rotkuttenmob vor und nahm zahlreiche Verhaftungen vor.” Das ist so ziemlich der einzige Satz, der sich mit den Handlungen der Chinesen befasst. Etwas mehr werden sie schon gemacht haben.</p>
<p><strong>Selbst wenn die Vorwürfe in dem Artikel von Goldner <em>die ausgemachte Richtigkeit</em> hätten, bliebe die Art und Weise ihrer Äußerung <em>gleich empörend</em> und verabscheuenswürdig.</strong></p></blockquote>
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		<title>Fortschrittsfreunde</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 12:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Jungle-World-Dissident Stefan Wirner schreibt in der heutigen WELT über linke China-Apologeten, die den Tibetern in den Rücken fallen, weil der Dalai Lama ein &#8220;schmieriger Kostgänger des Westens (ist), der die Vergangenheit einer parasitären Mönchsdiktatur verkörpert.&#8221;
Norman Paech, der außenpolitische Experte (der Linksfraktion) &#8230; sagte dem Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221;, &#8220;bei aller Farbigkeit und allem schönen Traditionalismus&#8221; trage das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div class="intro">Jungle-World-Dissident Stefan Wirner <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1922037/Kein_Herz_fuer_Tibet.html">schreibt in der heutigen WELT</a> über linke China-Apologeten, die den Tibetern in den Rücken fallen, weil der Dalai Lama ein &#8220;schmieriger Kostgänger des Westens (ist), der die Vergangenheit einer parasitären Mönchsdiktatur verkörpert.&#8221;</div>
<blockquote><p><strong>Norman Paech,</strong> der außenpolitische Experte (der Linksfraktion) &#8230; sagte dem Berliner &#8220;Tagesspiegel&#8221;, &#8220;bei aller Farbigkeit und allem schönen Traditionalismus&#8221; <strong>trage das System des tibetischen Buddhismus auch &#8220;sehr starke feudale Elemente, die hinter dem freundlichen Lächeln des Dalai Lama verschwinden&#8221;.</strong> In der Frage der Menschenrechte zeigte Paech sich überzeugt, dass die Chinesen &#8220;da einen großen Schritt weitergekommen sind&#8221;.</p>
<p>&#8230; Die Linke hat kein grundsätzliches Problem mit der Religion - es kommt ihr schlicht darauf an, in welchen Diensten diese steht. Wenden sich religiöse Führer gegen den Westen und die Demokratie, so sind sie durchaus ein möglicher Bündnispartner. <strong>Die Tageszeitung &#8220;Junge Welt&#8221;,</strong> die dem radikalen Spektrum der Linkspartei nahesteht, <strong>brachte es in einem Kommentar auf den Punkt: &#8220;Khomeini war der Inspirator einer antiimperialistischen Volkserhebung, die das Antlitz der Region entscheidend verändert hat. Der Dalai Lama ist ein schmieriger Kostgänger des Westens, der die Vergangenheit einer parasitären Mönchsdiktatur verkörpert.&#8221;</strong><span id="more-347"></span></p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit der Einstellung der Linken zu den Menschenrechten: Ihr Verhältnis dazu ist ein strategisches. &#8230; <strong>Wenn Staaten, die als tendenzielle Bündnispartner erkannt werden, ihre Minderheiten unterdrücken, bemüht die Linke zum Beispiel gerne den Begriff der &#8220;territorialen Integrität&#8221;</strong>, um die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte zurückzuweisen. So schreibt Michael Leutert, der Obmann für Menschenrechte in der Bundestagsfraktion der Linken: &#8220;Außer Frage steht, dass die kulturellen Traditionen der Menschen in der Region Tibet geschützt werden sowie eine dauerhafte Perspektive haben müssen. Über weitere Formen von Autonomie nachzudenken heißt aber zugleich, die territoriale Integrität Chinas - von innen wie von außen - nicht infrage zu stellen.&#8221; Außer Frage - aber!</p>
<p>Khomeini-Kennerin Schneider wies im Interview mit der &#8220;Jungen Welt&#8221; auf die Gefahren hin, die drohten, falls die internationale Gemeinschaft weiter Druck auf China ausübe: &#8220;Die nationale Unabhängigkeit und die damit verbundene staatliche Einheit gehören zum Grundkonsens der Volksrepublik. Dessen Erschütterung hätte unabsehbare Konsequenzen. Nicht nur für China, sondern für die gesamte Region.&#8221; Die Argumentation erinnert an die Rechtfertigung von Mauerbau und Staatssicherheit: Schließlich hätten diese ja auch zur Stabilität in Zeiten des Kalten Krieges beigetragen, wie zuweilen aus der Linkspartei zu hören ist. &#8230;</p>
<p><strong>Während Paech und Co. nicht müde werden, die israelische Besetzung palästinensischen Territoriums seit dem Jahr 1967 anzuprangern, erwähnen sie die chinesische Annexion Tibets aus dem Jahr 1950 mit keinem Wort oder behaupten, dass &#8220;Tibet seit 1253 zu China gehört&#8221;</strong>, wie die &#8220;Junge Welt&#8221; das tut. <strong>Vom harschen Vorgehen des chinesischen Staates in Tibet, von staatlich geleiteten Bevölkerungsumsiedlungen etwa, liest man von der Linken nichts. </strong>Dass Journalisten aus Tibet ausgewiesen wurden, ist dem Menschenrechtsexperten Leutert zwar aufgefallen, er weiß aber: &#8220;Die Forderung der Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth nach einer scharfen Reaktion des IOC sowie der EU gegenüber China aufgrund der Ausweisung der beiden letzten ausländischen Journalisten aus der Region Tibet nützt den Menschen dort gar nichts.&#8221; Nützt gar nichts: Welch ein Argument! Als ob das Schweigen zum Unrecht jemals geholfen hätte! &#8230;</p>
<p>Wo immer das chinesische Regime wegen seiner Menschenrechtspolitik verurteilt wird, erhebt die Linkspartei Einspruch - von Hamburg bis nach Brüssel. <strong>In der vorigen Woche kritisierte das Europaparlament in einer Resolution &#8220;die brutale Unterdrückung tibetischer Demonstranten durch die chinesischen Sicherheitskräfte&#8221; und forderte die &#8220;unverzügliche Freilassung&#8221; aller Inhaftierten. Für die Resolution stimmten 580 Abgeordnete, 24 stimmten dagegen, &#8220;darunter als einziger Deutscher Tobias Pflüger (Die Linke), wie die &#8220;Junge Welt&#8221; voller Nationalstolz berichtete.</strong></p>
<p>Die Partei Die Linke ist diejenige im Bundestag, die in der Regel das größte Verständnis für autoritäre Regime aufbringt: sei es für das im Iran, in Venezuela, in Kuba oder in China. Der Grund liegt ganz offensichtlich in der Gegnerschaft dieser Staaten zum Westen begründet, <strong>von dem einen oder anderen darunter erhofft man sich gar die Rettung der sozialistischen Idee. Für dieses hehre Ziel akzeptiert man dann auch als temporär erachtete Verwerfungen: Schließlich steht das Paradies der Gleichheit ja unmittelbar bevor. Diese menschenfeindliche Ignoranz ist bezeichnend für ein Milieu, das nicht verstehen will, dass Menschenrechte universell sind - oder wertlos.</strong></p></blockquote>
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		<title>Bilderloses Grauen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 13:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Was die Kollegen schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Hannes Stein]]></category>

		<category><![CDATA[kommunismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannes Stein macht auf einen gefährlichen blinden Fleck im Bewußtsein der westlichen Öffentlichkeit aufmerksam:
Was entgeht uns, während die ganze Welt &#8230; mit dem Krieg gegen den radikalen Islam    beschäftigt ist &#8230;: Welchen Fehler sind wir gerade jetzt im Begriff zu begehen, der uns im    Rückblick geradezu lachhaft offenkundig vorkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hannes Stein macht auf einen gefährlichen blinden Fleck im Bewußtsein der westlichen Öffentlichkeit <a href="http://www.welt.de/meinung/article1908583/Der_gefaehrliche_Wiederaufstieg_einer_Ideologie.html">aufmerksam</a>:</p>
<blockquote><p>Was entgeht uns, während die ganze Welt &#8230; mit dem Krieg gegen den radikalen Islam    beschäftigt ist &#8230;: Welchen Fehler sind wir gerade jetzt im Begriff zu begehen, der uns im    Rückblick geradezu lachhaft offenkundig vorkommen wird, für die Zeitgenossen    aber auf seltsame Weise unsichtbar bleibt? &#8230;</p>
<p>Wenn ich meinen letzten Silberdollar wetten    sollte, was der Menschheit in 50 Jahren &#8230; erhebliches Kopfzerbrechen bereiten wird, dann    würde ich sagen: der Wiederaufstieg des Sozialismus. &#8230;</p>
<p>Dafür gibt es – mindestens – drei Gründe. Erstens hört das Versprechen des    Sozialismus nicht auf, verführerisch zu sein. Es ist ja einfach wahr, dass    der Kapitalismus außer enormem Reichtum auch soziale Gegensätze produziert; &#8230; dass die auf Eigentum basierende    Marktwirtschaft sich ideologisch nicht rechtfertigen kann. Sie funktioniert    halt, das ist alles. &#8230;</p>
<p>Zweitens ermöglichen die sozialistischen Theorien (allen voran der    Marxismus) denen, die an sie glauben, ungeheuer viel zu verstehen, ohne dass    sie ungeheuer viel studieren müssten. An allem Elend sind im Zweifel die    sozialen Verhältnisse schuld. &#8230;  Das    lästige Herumrecherchieren, das Stochern in banalen Fakten entfällt. (Man    darf es als „Positivismus&#8221; sogar von Herzen verachten.) &#8230;</p>
<div class="clearfix paragraph"><strong> Drittens gilt der Sozialismus – im Gegensatz zum Faschismus – als rein und    unschuldig.</strong> Ich bin nicht sicher, ob in 50 Jahren noch irgendjemand (außer    den Juden und den Deutschen) wissen wird, was Auschwitz war. Ich bin aber    ziemlich zuversichtlich, dass sich bis dahin kein Mensch mehr an den    Archipel Gulag erinnert. <strong>Schon heute befindet der Stalinismus sich kaum mehr    im öffentlichen Bewusstsein.</strong> Der Grund ist simpel: <strong>Es gibt kein    verbreitetes, kein jederzeit aus dem Gedächtnis abrufbares Bild vom Gulag. </strong>Anders als die Bahngeleise, die zur Rampe von Auschwitz führen, ist die    Landschaft von Workuta nicht Teil der populären Mythologie. Es gibt nicht    einen Hollywoodfilm über den Archipel Gulag &#8230;</div>
<div class="clearfix paragraph">
</div>
<div class="clearfix paragraph"><strong> Es gibt übrigens auch keinen Film über jenen namenlosen Horror, der so nett    als „chinesische Kulturrevolution&#8221; bezeichnet wird.</strong> Mit anderen    Worten: Wer den Nazis sein „Nie wieder!&#8221; entgegenschmettert, kann    auf einen reichen Fundus von historischen Reminiszenzen zurückgreifen. <strong>Wer    den sozialistischen Nostalgikern mit einem „Nie wieder&#8221; begegnen    will, hat lediglich das dünne Bewusstsein von irgendetwas Ungutem auf seiner    Seite. </strong>Auf wie vielen Bücherregalen dieses Planeten stehen denn die Bücher    von Alexander Solschenizyn und Robert Conquest?</div>
</blockquote>
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		<title>Richard Löwenthal zum 100.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 13:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[1968]]></category>

		<category><![CDATA[Götz Aly]]></category>

		<category><![CDATA[Heinrich August Winkler]]></category>

		<category><![CDATA[Richard Löwenthal]]></category>

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		<description><![CDATA[Der jüdische Sozialdemokrat und Politikwissenschaftler Richard Löwenthal wurde von den maoistischen 68er-Studenten verfemt und ist deswegen heute nahezu vergessen. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden. Eine schöne Würdigung erfährt er durch den Historiker Heinrich August Winkler in der WELT.
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der jüdische Sozialdemokrat und Politikwissenschaftler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_L%C3%B6wenthal">Richard Löwenthal</a> wurde <a href="http://ingoway.wordpress.com/2008/02/22/gotz-aly-unser-kampf-eine-rezension/">von den maoistischen 68er-Studenten verfemt</a> und ist deswegen heute nahezu vergessen. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden. <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1902509/Ein_Denker_des_Jahrhunderts_der_Extreme.html">Eine schöne Würdigung</a> erfährt er durch den Historiker Heinrich August Winkler in der WELT.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ingoway.wordpress.com/345/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ingoway.wordpress.com/345/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ingoway.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ingoway.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ingoway.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ingoway.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ingoway.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ingoway.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ingoway.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ingoway.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ingoway.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ingoway.wordpress.com/345/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ingoway.wordpress.com&blog=1567388&post=345&subd=ingoway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt bewerben!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 11:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Heim &#38; Welt]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn und Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Ludwig Watzal]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Bundeszentrale für politische Bildung wird vielleicht bald eine Stelle frei.
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Anitsemitismus;art771,2507211">Bei der Bundeszentrale für politische Bildung wird vielleicht bald eine Stelle frei.</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ingoway.wordpress.com/344/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ingoway.wordpress.com/344/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ingoway.wordpress.com/344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ingoway.wordpress.com/344/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ingoway.wordpress.com/344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ingoway.wordpress.com/344/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ingoway.wordpress.com/344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ingoway.wordpress.com/344/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ingoway.wordpress.com/344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ingoway.wordpress.com/344/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ingoway.wordpress.com/344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ingoway.wordpress.com/344/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ingoway.wordpress.com&blog=1567388&post=344&subd=ingoway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>One Apple a Day Keeps the Doctor Away</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 22:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Na bitte, Sport ist völlig überflüsig, es gibt besseres, um seine Gesundheit zu erhalten. Das berichtet das Rote Kreuz:
Das 10-minütige Betrachten von Frauenbrüsten ist für Männer genauso gesund wie eine halbe Stunde körperlicher Betätigung. Dies fand eine deutsche Studie heraus, die kürzlich in New England Journal of Medicine veröffentlichet wurde. Durch die sexuelle Erregung wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Na bitte, Sport ist völlig überflüsig, es gibt besseres, um seine Gesundheit zu erhalten. <a href="http://www.drk-oberhausen-rheinhausen.de/news/frauenbruestemedizin.html">Das berichtet das Rote Kreuz</a>:</p>
<blockquote><p>Das 10-minütige Betrachten von Frauenbrüsten ist für Männer genauso gesund wie eine halbe Stunde körperlicher Betätigung. Dies fand eine deutsche Studie heraus, die kürzlich in New England Journal of Medicine veröffentlichet wurde. Durch die sexuelle Erregung wird der Herzschlag beschleunigt und die Blutzirkulation angeregt. Dadurch verringert sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt um 50%. Durch das regelmäßige Betrachten großer Frauenbrüste könne der durchschnittliche Mann seine Lebenszeit um etwa 4-5 Jahre erhöhen, fassten die Untersucher das Ergebnis zusammen.</p></blockquote>
<p><em>(Dank an Kasia für den Hinweis.)<br />
</em></p>
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		<title>Bloß kein Durchschnitt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 13:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>

		<category><![CDATA[Was die Kollegen schreiben]]></category>

		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Bas Kast]]></category>

		<category><![CDATA[Camille Paglia]]></category>

		<category><![CDATA[Helena Cronin]]></category>

		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>

		<category><![CDATA[Susan Pinker]]></category>

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		<description><![CDATA[Bas Kast räumt im Tagesspiegel mit dem Mythos auf, der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen beruhe auf Diskriminierung:
Männer sind sowohl dümmer als auch schlauer als Frauen. Frauen dagegen „bewegen sich eher um den Durchschnitt“, wie es die britische Psychologin Helena Cronin von der London School of Economics formuliert – und das, meint die Expertin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bas_Kast">Bas Kast</a> räumt im Tagesspiegel <a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Maenner;art304,2506313">mit dem Mythos auf</a>, der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen beruhe auf Diskriminierung:</p>
<blockquote><p><strong>Männer sind sowohl dümmer als auch schlauer als Frauen. Frauen dagegen „bewegen sich eher um den Durchschnitt“,</strong> wie es die britische Psychologin Helena Cronin von der London School of Economics formuliert – und das, meint die Expertin, könnte auch Licht auf die Frage werfen, weshalb Frauen bis heute so selten in den Spitzenpositionen der Gesellschaft anzutreffen sind. Denn natürlich sind auch Spitzenpositionen Extreme.</p>
<p>Lange Zeit hat man diesen Erklärungsansatz totgeschwiegen, nicht zuletzt aus politischer Korrektheit. Doch gibt es inzwischen so viele Hinweise, die für die „Extremhypothese“ sprechen, dass mehr und mehr Psychologen – oft Psychologinnen – sich hervorwagen.<span id="more-340"></span></p>
<p>Wie zum Beispiel die kanadische Entwicklungspsychologin Susan Pinker mit ihrem soeben erschienenen Buch „The Sexual Paradox“ (Scribner 2008). Schon im Kindesalter, führt Pinker in ihrem Buch aus, lasse sich das Phänomen der Extreme beobachten. &#8230; Jungs sind in so gut wie jeder Hinsicht anfälliger &#8230; So leiden sie mit großem Abstand häufiger unter Lernproblemen, Hyperaktivität, Sprachstörungen, Autismus, bis hin zu verschiedenen Formen von geistiger Behinderung. &#8230;</p>
<p>Und die Mädchen? Sie sind die besseren Schülerinnen, im Schnitt auch die besseren Studentinnen. <strong>Sogar im Berufsleben haben sie, entgegen dem Vorurteil, nicht selten eine steilere Karriere vor sich: In etwa der Hälfte der weltweiten Top-Unternehmen („Fortune 500“), so eine Studie aus dem Jahr 2006, waren es nicht die Männer, sondern die Frauen, die schneller und häufiger in eine leitende Position befördert wurden. </strong>Nur ganz oben, in der Chefetage, kann man die Frauen immer noch an einer Hand abzählen. So haben lediglich acht der 500 umsatzstärksten Firmen eine Frau an der Spitze.</p>
<p>Man spricht in diesem Zusammenhang von einer „gläsernen Decke“, die Frauen davon abhält, bis nach ganz oben vorzudringen. Und die herkömmliche Erklärung für die gläserne Decke lautet: Männer versperren den Frauen bewusst und gezielt den Zugang zu diesen Positionen. Obwohl kaum jemand bestreitet, dass darin ein Kern von Wahrheit liegt, bleibt eines an dieser Erklärung rätselhaft: <strong>In der Schule halten die Jungs die Mädchen keineswegs davon ab, die besseren Schülerinnen zu sein. An der Uni halten die Studenten die Studentinnen nicht davon ab, besser abzuschneiden. Die Männer scheinen die Frauen zumindest in der Hälfte der globalen Spitzenunternehmen nicht davon abzuhalten, schneller in leitende Funktionen zu gelangen. Und dies alles soll sich plötzlich komplett ändern, sobald es um die Chefpositionen geht?</strong></p>
<p>„Ich habe in dieser Hinsicht meine Meinung geändert“, sagt die Psychologin Cronin. Auch sie glaubt, dass hier das Phänomen der Extreme zum Vorschein kommt: <strong>„Unter Männern kann die Variation, also der Unterschied zwischen den besten und den schwächsten, enorm ausfallen. Das heißt, die Männer sind fast zwangsläufig sowohl am unteren Ende als auch an der Spitze überrepräsentiert.“</strong> Kurz gesagt: mehr Dummköpfe – aber auch mehr Genies.</p>
<p>&#8230; Die US-Kulturhistorikerin Camille Paglia hat das Prinzip einmal so auf den Punkt gebracht: „Es gibt keinen weiblichen Mozart, weil es keinen weiblichen Jack the Ripper gibt.“</p>
<p>Dass Männer extremer sind, dafür liefern nicht nur Natur und die Geschichte etliche Belege, das hat sich auch in zahlreichen Studien offenbart, bei Intelligenzmessungen etwa. Im Schnitt schneiden Männer und Frauen in IQ-Tests ähnlich ab, was allerdings nicht weiter verwundert, da die Tests eigens so entwickelt wurden, dass sie geschlechterneutral ausfallen. Selbst bei diesen auf politische Korrektheit getrimmten Tests jedoch zeigt sich: Männer sind sowohl dümmer als auch klüger.</p>
<p>Die umfangreichste Messung in dieser Hinsicht stammt aus den 1930er Jahren. Damals warf ein Psychologe aus Edinburgh einen Blick auf den Intelligenzquotienten von über 80 000 schottischen Kindern. Wie sich zeigte, gab es weitaus mehr Männer als Frauen mit einem unterbelichteten IQ zwischen 60 und 90. Die Mädchen kreisten stärker um den Durchschnitt von 95 bis 115 Punkten. Erst ab einem IQ von 120 (ab 130 spricht man von „Hochbegabung“) übertrafen die Jungs die Mädchen wieder. <em> <strong>Im Schnitt</strong></em> allerdings kamen die Mädchen und Jungs auf den exakt gleichen IQ von 103.</p>
<p><strong> Der Schnitt aber ist nicht unbedingt das, was in unserer Gesellschaft den Ausschlag gibt, schon gar nicht in den Extrembereichen. „Wir fokussieren in der Diskussion oft auf den Durchschnitt und ignorieren die Extreme, und so erscheinen uns die Unterschiede zwischen Mann und Frau klein“, sagt Cronin. Jeder Unterschied an der Spitze muss uns somit zutiefst ungerecht vorkommen. Dabei spiegelt die gläserne Decke, wie Cronin meint, letztlich vielleicht kein politisches Phänomen wider, sondern ein statistisches.</strong></p></blockquote>
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