Der Weg ins Paradies

10. Oktober 2005 § 6 Kommentare

Hannes Stein hat auf der Achse des Guten schon darauf aufmerksam gemacht; hier noch einmal unser Hinweis: Morgen Abend (Dienstag, 11. Oktober) diskutiert Esther Shapira, die Regisseurin der Dokumentarfilme „Wer erschoß Mohammad al Dura“ und „Der Tag, als ich ins Paradies wollte“ (letzterer ein bewußter Kontrapunkt zu „Paradise Now“) mit Roman Paul, dem Produzenten von „Paradise Now“. Die Veranstaltung findet um 18.30 Uhr in der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Rosenthaler Str. 40-41 – das ist in den Hackeschen Höfen – statt. (Angefragt ist außerdem Dr. Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung.)

Grundsätzlich haben wir große Zweifel an Sinn und Nutzen einer Diskussion mit Leuten, die sich absichtlich dumm stellen. Dennoch wünschen wir Frau Shapira viel Glück & vielleicht überzeugt sie ja zwei oder drei Leute im Publikum.

§ 6 Antworten auf Der Weg ins Paradies

  • Beate Klein sagt:

    Ich wollte mich für die Veranstaltung anmelden und habe dann erfahren, dass sie nicht öffentlich ist sondern nur für geladene Gäste. Freundlicherweise habe ich dann eine Einladung bekommen, aber mit dem Hinweis, dass es eine Ausnahme sei und man Hannes Stein bitten werden, den Hinweis von der „achgut“-Website zu nehmen.

  • Ingo Way sagt:

    Komische Geheimniskrämerei. Dabei findet sich der Veranstaltungshinweis auch auf der offiziellen Seite der Böll-Stiftung, und zwar für jedermann zugänglich & mit dem Hinweis, wo man sich anmelden kann. Ts, ts …

  • Beate Klein sagt:

    Dabei findet sich der Veranstaltungshinweis auch auf der offiziellen Seite der Böll-Stiftung, und zwar für jedermann zugänglich & mit dem Hinweis, wo man sich anmelden kann. –

    Genau das fand ich auch einigermaßen seltsam, Herr Way.

  • Peter Harris sagt:

    Warum soll der Roman Paul nochmal die Chance haben, seine Verherrlichung des Antisemitismus von Abu-Assad zu verbraten? Die Veranstaltung im CinemaXX hat doch gereicht um zu sehen, wie grotesk dieser Mann argumentiert. Schapira sollte sich fragen, was das soll. Es ginge doch vielmehr um eine große Veranstaltung mit Küntzel, Kloke, Ebbrecht, der epd-Film, der Page Lehrer-Online und noch anderen KritikerInnen darum, Gegenaktivitäten zu bündeln und erst medienwirksam zu verbreitern.
    Wieso immer dieses unglaublich miese, authentizistische Gelaber mit so Typen wie Roman Paul? Der hat mit Abu-Assad diesen Film genau so gedreht, wie er jetzt läuft. Paul ist also für den Antisemitismus von Paradise Now ganz wesentlich verantwortlich. Mit so einem Mann muß man nicht reden. Auch Hannes Stein wird dafrü kein Argument finden.

    Peter Harris

  • Ingo Way sagt:

    Meine Vermutung ist ja, daß die Böll-Stiftung der Frau Shapira diesen Mitdiskutanten aufs Auge gedrückt hat, um der „Ausgewogenheit“ wegen und um es sich mit bestimmten Kreisen nicht zu verderben.

  • Thomas Hannibal sagt:

    Bei der Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass die Bundeszentrale f. pol. Bildung von Herrn Krüger Protest gegen ihren Umgang mit „Paradise Now“ offensichtlich nicht zur Kenntnis nimmt.
    Ich zumindest habe interessanterweise auf meine entsprechende e-mail seit 3 Okt. keine irgendwie geartete Antwort erhalten.
    Daraus schliesse ich, dass Frau Shapira, die wichtiger ist als ich, diskutieren soll. Die Herren Krüger u. Paul werden ihr vor Publikum dabei zusehen. Das ist interessant.

    Thomas Hannibal
    Zürich

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan Der Weg ins Paradies auf By the Way ....

Meta

%d Bloggern gefällt das: