Manchmal hilft viel doch viel

31. Mai 2006 § Hinterlasse einen Kommentar

Dominic Johnson berichtet in der heutigen taz erfreuliches:

Es ist möglich, Aids in den Griff zu bekommen. Der neue Welt-Aids-Bericht der UNO kommt zu einer Zeit, in der die internationale Aufmerksamkeit für die mörderische Pandemie eher gering ist – und zugleich die internationalen Bemühungen, in der Praxis etwas gegen Aids zu tun, so erfolgreich sind wie nie zuvor.

Dieses segensreiche Paradox beweist, dass bei der Aidsbekämpfung etwas ganz Einfaches funktioniert, dessen Wirksamkeit ansonsten gerne bestritten wird: Es ist durchaus möglich, gegen ein Problem die geeigneten Maßnahmen erst auf empirischer Grundlage herauszufinden, dann Konzepte dafür zu entwickeln und diese schließlich erfolgreich umzusetzen.

Die Selbstheilungskräfte allein tun’s hier aber nicht:

In der Aidsbekämpfung lautet das Erfolgsgeheimnis eben doch „mehr Geld“ – allen Unkenrufen über angeblich immer wirkungslose Entwicklungshilfe zum Trotz.

(Naja, daß Entwicklungshilfe „immer“ wirkungslos ist, behauptet in dieser Striktheit m.W. eigentlich keiner.)

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