Notwendige Nestbeschmutzung

30. November 2007 § 17 Kommentare

Die Achse des Guten gehört zu den größten und bekanntesten Politblogs in Deutschland. Die Autoren wollen dem linksliberalen, ökologistischen, israelfeindlichen, islamismusverharmlosenden Zeitgeist etwas entgegensetzen, was meine volle Sympathie hat. Man kennt sich persönlich, den meisten Autoren fühle ich mich in mehr oder weniger intensiver Weise freundschaftlich verbunden. Gelegentlich habe ich Gastbeiträge beigesteuert. Mir ist klar, daß einige von ihnen über diesen Beitrag not amused sein werden. Aber Feigheit vor dem Freund möchte ich mir nicht vorhalten lassen. Doch sei vorausgeschickt, daß das Folgende nicht als Kampfansage an die Achse zu verstehen ist, die ich nach wie vor sehr schätze und deren Autoren ich (größtenteils) mag, sondern als Beitrag zu einer wichtigen Diskussion.

Vor einigen Tagen erschien ein Text von Michael Holmes auf der Achse, in dem er – klassisch antitotalitär – davor warnt, daß Demokraten im Kampf gegen Rechtsradikalismus mit linksradikalen Antifas zusammenarbeiten, da diese letztlich autoritäre und antidemokratische Ziele verfolgten. Er illustriert das mit Erinnerungen an seine eigene Antifa-Zeit. Gewaltbereiten Rechts- wie Linksradikalismus verurteilt er gleichermaßen, ohne zu behaupten, beide seien gleich gefährlich.

Nun hätte man über diesen Text kontrovers diskutieren oder – bei Desinteresse – ihn einfach ignorieren können. Ich selbst halte ihn für nicht ganz geglückt, aber das spielt an dieser Stelle keine Rolle. Tatsächlich wurde in diversen Blogs heftig über ihn debattiert; ferner bekam Holmes nach eigener Aussage etliche zustimmende und ablehnende Zuschriften.

Doch dann geschah etwas seltsames. Der Text war plötzlich von der Seite verschwunden. Sämtliche Links auf ihn gingen ins Leere. Auf Nachfrage wußte Holmes nichts vom Grund der Löschung, geschweige denn daß er sie selbst veranlaßt hätte. Er bekam lediglich eine Mail von Michael Miersch, in der ihm die Löschung mitgeteilt wurde. Als Grund wurde lediglich genannt, daß es um den Text „Streit“ gegeben habe.

Nun versteht sich die Achse dezidiert als kontroverses Medium, in dem auch schon einmal Beiträge erscheinen können, die sich weit aus dem Fenster lehnen, die den breiten Konsens verlassen und bewußt provokant formuliert sind. Warum ausgerechnet in diesem Fall eine Löschung? Meines Wissens zum ersten Mal in der Geschichte der Achse.

Also fragte ich bei Michael Miersch per Mail nach, was das denn solle. Da Miersch meine Mail und alle folgenden an diverse Personen weitergeleitet hat, ist unser Mailwechsel kein privater mehr, und so sehe ich mich berechtigt, daraus zu zitieren. Außerdem, finde ich, haben die Leser der Achse das Recht zu erfahren, warum ein Text plötzlich kommentarlos verschwindet. Miersch schrieb:

Es war so: Michael Holmes hatte einen Text über die „Antifa“ reingestellt, der darüber aufklärte, das das Kommunisten sind. Darin wurden ein paar Leute dafür kritisiert, dass sie für Zusammenarbeit mit der „Antifa“ im Kampf gegen Rechtsradikale sind. Diese Leute gehören zu dem Blogger-Milieu, zu dem auch irgendwo, irgendwie achgut.de gehört (pro-westlich, liberal usw. usf., wie immer ihr es nennen wollt). Sie beschwerten sich, dass sie in dem Artikel falsch dargestellt würden.

Wurden sie es denn? Und wer überhaupt? Was genau wurde denn falsch dargestellt? Wer hat sich denn da konkret beschwert? Und warum ist eine Beschwerde ein Löschungsgrund? Hätte man nicht eine Gegendarstellung veröffentlichen können, auf die Holmes dann wieder hätte antworten können?

Dirk, Henryk und ich beschlossen daraufhin Michaels Text vom Blog zu
löschen. Begründung:

1. Wenn sich Leute falsch dargestellt fühlen, sollten sie das Recht zur
Gegenrede haben (natürlich nicht alle Leute, aber die Betreffenden
gehören zum Freundeskreis von „Liza“ zu dem wir ja oft verlinken).

Seltsam. „Liza“ – vom Blog „Lizas Welt“ – kommt in Holmes‘ Text gar nicht vor. Um ihn geht es gar nicht. Und noch einmal: Was war falsch dargestellt?

2. Wir haben aber keine Lust, dass so eine Sektendebatte auf
„achgut.de“ stattfindet. Wir sind ein journalistisches Medium und keine
Gesinnungstankstelle. Also soll sie bitte woanders stattfinden. Es gibt
genug Blogs.

3. Daher finden wir es die fairste Variante, den Ursprungstext, der ja
die Debatte aufgemacht hat, runterzunehmen.

4. Wir fanden diesen Text grundsätzlich nicht sehr passend für
achgut.de. 99 Prozent unserer Leser kennen weder die „Antifa“ noch die
Zitierten. Wir brauchen keine Abgrenzung zum Linksradikalismus, weil
wir damit eh nichts am Hut haben. Und irgendwelche internen
Szene-Diskussionen brauchen wir schon gar nicht.

Szene-Diskussion? In Holmes‘ Beitrag wurde über ein politisches Milieu informiert, das Straftaten begeht, Gewalt befürwortet und sich in bürgerlichen Kreisen eine gewisse Respektabilität dadurch verschafft, daß es vorgibt, gegen „den Faschismus“ zu kämpfen, und das dem Verfassungsschutz immerhin relevant genug erscheint, um ihm regelmäßig in seinem Jahresbericht einige Seiten zu widmen – ein Thema von allgemeinem Interesse mithin. Die „Szene-Diskussion“ wollte anscheinend eher Liza führen. Darauf antwortete ich:

Lieber Michael,

leider stellt mich Deine Antwort ganz und gar nicht zufrieden. … Wenn es zu einem Text inhaltliche Einwände gibt, können die doch geäußert werden. Ist etwas an Micks Darstellung falsch oder kontrafaktisch? Dann hinein in die Diskussion bzw. her mit der Richtigstellung. Nicht? Warum den Text dann löschen? Ich kann mir vorstellen, daß sich sehr viele Leute über sehr viele Themen auf achgut aufregen und ihre Aufregung kundtun. Wird dann jedesmal sofort gelöscht – womöglich noch über den Kopf des Autors hinweg?

Was die Frage der Relevanz betrifft – mit Verlaub, da gab es schon weit irrelevantere Artikel auf achgut. Und seit wann wird dort die Linke nicht kritisiert? Schreibt Ihr demnächst auch nichts mehr zum Thema Islamismus, weil Ihr mit Islamismus eh nichts am Hut und deshalb keine Abgrenzung nötig habt? Ich glaube übrigens auch kaum, daß 99 % der achgut-Leser nicht wissen, was die Antifa ist. (Und wenn sie’s nicht wissen – umso besser, wenn sie aufgeklärt werden.)

Achgut sei „ein journalistisches Medium und keine Gesinnungstankstelle“. Die Gesinnung der von Mick Kritisierten soll aber sakrosankt sein. Verstehe das wer will. Ich finde den ganzen Vorgang – das Einknicken vor Kritik, die Löschung von Micks Text – absolut mies und eines liberalen Mediums unwürdig. Eine Chefredaktion – die es bei achgut offenbar gibt – sollte bei externer Kritik hinter ihren Autoren stehen und sie nicht etwa der Meute zum Fraß vorwerfen. Alles andere ist unprofessionell und für ein „journalistisches Medium“ gelinde gesagt unüblich. Statt den sich beleidigt Fühlenden zu sagen, sie müßten, wie alle anderen auch, Kritik einfach auch mal aushalten, meldet man Vollzug und löscht den strittigen Text.

Micks Text wurde in mehreren Blogs sehr kontrovers diskutiert (Stichwort Irrelevanz), es gab positive wie negative Resonanz, und durch die Löschung habt Ihr jedem, der die Debatte verfolgt, signalisiert, daß Ihr Euch von Mick distanziert. So geht man mit Kollegen nicht um. … Ist doch klar, daß das Löschen seines Textes einen gewaltigen Affront darstellt.

Nun wieder Miersch, leicht säuerlich:

Lieber Ingo, lieber Michael,

seit Längerem ist es in der achgut.de-Redaktion meine Rolle, euer
Fürsprecher zu sein, wenn es mal wieder Gerüchte, Anschuldigungen oder
Streitigkeiten um euch und eure linken Ex-Freunde gibt. Diese Rolle
habe ich eine Weile gern übernommen, weil ich euch beide nicht nur klug
sondern auch sympathisch finde. Die Folge ist, dass ich nun schon
mehrfach der Adressat für zahlreiche aufgeregte Protestschreiben wurde,
die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten. Darauf habe ich
keinerlei Lust.

Es gab also „Gerüchte“ und „Anschuldigungen“, wie ich jetzt erfahre. Warum das einen Vorwurf gegen die begründet, gegen die diese Gerüchte und Anschuldigungen gerichtet sind, erschließt sich mir nicht. Von wem kommen diese Gerüchte und Anschuldigungen?

Zur Erläuterung: Holmes und ich kommen aus der Linken. Ich steckte nie so tief in der linken Szene drin wie Holmes und kenne mich daher auch mit der Antifa nicht so gut aus, doch habe ich mich vor einigen Jahren eine Zeitlang in „antideutschen“ Kreisen bewegt und für deren offiziöses Zentralorgan Bahamas einige Artikel geschrieben. Irgendwann haben wir dann beide mit der Linken vollends gebrochen.

Doch wie das bei Linken und anderen Sekten so ist: Aussteiger mögen sie gar nicht; Renegaten werden gehaßt. Werden altgediente Liberale von Linken irgendwie noch respektiert (oder so getan als ob; man braucht sie ja für diverse „Bündnisse“), gilt das für liberal gewordene Ex-Linke keineswegs. Die sind und bleiben Häretiker, denen wieder und wieder nachgewiesen werden muß, was für schlechte Menschen sie sind.

Beschwert haben sich offenbar „Liza“ und sein „Freundeskreis“ – Leute mithin, die sich den „Antideutschen“ nach wie vor verbunden fühlen, was im Blog „Lizas Welt“ für den Außenstehenden freilich nie so recht deutlich wird, obwohl es für den Kenner der Szene offensichtlich ist.

So hätte selbstverständlich jeder andere Autor der Achse einen Text wie den von Holmes veröffentlichen können, ohne daß irgendjemand Einspruch erhoben hätte. Besagter „Freundeskreis“ hat sich einzig und allein auf Holmes eingeschossen, weil der ein „Renegat“ ist.

Miersch weiß das freilich und hat sich im privaten Gespräch gegenüber Holmes und mir auch immer entsprechend geäußert. Aber er will halt seine Ruhe haben vor „zahlreiche(n) aufgeregte(n) Protestschreiben …, die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten“. Verständlich. Nur: Warum erzählt er das uns und nicht denen, die gegen Beiträge von uns meinen protestieren zu müssen und deren Löschung verlangen? Ich fragte ihn das. Seine Antwort:

Die Antwort, lieber Ingo, warum ich langsam vermute, dass dies
irgendwas mit Michael und dir zu tun haben könnte, ist ganz einfach:
Weil die Atmosphäre bei achgut.de früher freundlich, sachlich und
professionell war und solche seltsamen Streitigkeiten unbekannt.

Die Welt wäre ja so friedlich, wenn es keine zersetzenden Elemente gäbe – so als wären Holmes und ich diejenigen gewesen, die die Löschung von Beiträgen verlangt hätten. Holmes ist jetzt also schuld daran, daß sein Beitrag lästige Beschwerden nach sich zieht. Hätte er sich also wohl besser selbst zensiert. Wer Haß auf sich zieht, wird für die Umstehenden lästig, denn sie könnten ja auch etwas abbekommen. Holmes ist für bestimmte Leute aus dem linken bzw. antideutschen Spektrum zu einer Reizfigur geworden. Nun versuchen sie, ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Karren zu fahren. Den damit entstehenden Aufruhr lasten seine liberalen Freunde nun ihm an. Wer ständig angefeindet wird, der muß ja wohl irgendwie selbst dran schuld sein. Man kennt das ja. Wer will schon mit den mavericks befreundet sein? Da geht man lieber auf Distanz. Die früher angeblich stets vorherrschende freundliche und kollegiale Atmosphäre bei der Achse mag damit zu tun haben, daß es seinerzeit noch als Selbstverständlichkeit galt, den eigenen Autoren nicht in den Rücken zu fallen, wenn sie angegriffen wurden. Kein Autor der Achse würde es sich bieten lassen, daß die anderen ihm seine Texte weglöschen.

Und noch ein Wort zu Liza und seinem Freundeskreis. Diese kommen in Holmes Text, in dem die gewaltbereite Antifa kritisiert wird, schlicht und einfach nicht vor. Einzig ihr Ressentiment gegen Holmes macht sie glauben, sie seien irgendwie mitgemeint. Und was ist das eigentlich für eine Kehrwochenmentalität, sich bei den Verantwortlichen (also nicht einmal beim Autor selbst) über einen Blogbeitrag zu „beschweren“? Warum antwortet Liza nicht im eigenen Blog, wenn er sich (aus welchem Grund auch immer) angesprochen fühlt? Und warum kommt die Achse dieser „Beschwerde“ nach und behandelt einen ihrer Autoren, den sie einst zur Mitarbeit einlud, nun wie jemanden, der den Dienstboteneingang zu benutzen hat?

Lauter offene Fragen. Ich mag nicht mehr. Fragen Sie selbst.

P.S.: Nachtrag.

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§ 17 Antworten auf Notwendige Nestbeschmutzung

  • […] Also eigentlich iss es mir ja schnurzpiepegal, wer mit wem ‘rummacht und wie. Die ganzen Kämpfe und Liebesakte unter der weltweiten Decke verfolge ich nicht. Natürlich kann ich nicht immer wegsehen, weghören + weglesen: das Ächsische Geklimper mit der Wimper (Schmutz im Auge des Hurricanes) stand einfach zu bräsig + unerwartet vor mir ‘rum, um es angemessen ignorieren zu können. Aber da ich nun einmal meine Monade geöffnet habe, gleich ein richtiger Schritt in die Kacke richtige Bloggerwelt: hier. […]

  • […] Feigling [edit 28.11.07: iss’a nicht: siehe Kommentare] [edit 30.11.07: wirklich nicht! Siehe hier]/ war wohl nur zu peinlich, dass er sich als Ehemaliger des Unnennbaren geoutet hatte …). […]

  • […] mit der linksextremen Antifa eingehen, wie es ein Autor eines anderen Blogs vorgeschlagen hatte. Wie inzwischen an die Öffentlichkeit durchgesickert ist, fühlten sich einige Freunde der Freunde einiger Chefredakteure der Achse des Guten dadurch auf […]

  • […] Way hat jetzt auf seinem Blog eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Problematik der Auseinandersetzung auch für Außenstehende deutlich hervorgeht. Der […]

  • […] zu informieren oder ihm die Chance zu geben, den Text nochmal zu überarbeiten, ist schon ein demütigender Willkürakt und wirkt auf den Leser, als hätte man Holmes den Stuhl vor die Tür gest…. Zum schlechten Ende schlägt die Art, in der die Aktion gerechtfertigt wird, dem Fass die Krone […]

  • MartinM sagt:

    Als derjenige, welcher den Artikel, auf den sich Michael Holmes bezog, verfasst hat (auf dem liberalen Blog B.L.O.G.) rate ich auch Dir zu „Entschwörung“ bzw. dazu, weniger auf die persönliche Ebene, als auf die Tatsachen zu sehen. Michel Holmes hat – aus eigener Erfahrung, wie er sagt – ein Bild der „Antifa“, dass sich nicht mit meinen Erfahrungen in Einklang bringen lässt. Ich schrieb meinen Artikel, weil ich, bei allem persönlichen Respekt, die Art und Weise, wie Boche die Vorgänge nach den Nazimorden und Pogromen vor 15 Jahren ebenfalls auf B.L.O.G. darstellte, nicht teilte. Konkret: die Zivilgesellschaft und die staatliche Autorität versagte damals massiv, und die „Antifa“ (die in Wirklichkeit ein höchst heterogenes Gebilde ist) stand damals, so fragwürdig auch vielen auf ihrer Seite sein mag, als eine der wenigen Gegenkräfte gegen eine akute Gefahr für die Demokratie dar. Teile der Antifa bildeten den Kristallisationskern für die heutige breite zivilgesellschaftliche Ablehnung der Neonazis.

    Zum Verfassungsschutz: es liegt in der Natur dieses Dienstes, dass er nur solche Gruppen „auf dem Radar“ hat, die tatsächlich verfassungsfeindliche Ziele haben. Dass heißt, dass jene Antifa-Gruppen, die nicht im Verdacht stehen, verfassungsfeindlich gesonnen zu sein, schlicht und einfach im Verfassungsschutzbericht nicht auftauchen.

  • […] auch dann zu, wenn liberale Debattebeiträge einfach mal so im virtuellen Nirvana landen, weil man bei den guten Achsenmächten keine Lust auf “eine Sektendebatte” habe. What? Wie sie merken, war in den letzten Tagen meine Alarmglocken ziemlich oft in Bewegung, um […]

  • Ingo Way sagt:

    @MartinM:

    An dieser Stelle interessiert mich gar nicht so sehr die inhaltliche Debatte über die Antifa, als vielmehr die Metaebene der Löschung eines Textes zum Thema. Jener Text – und darauf bezog sich meine Bemerkung über den Verfassungsschutzbericht – hat eben genau die gewaltbereite Autonome Antifa zum Thema und nicht die vielen friedlichen Antifas, die es auch geben mag.

    Antifa, im Sinne von „gegen Faschismus“, sind wir ja schließlich alle, aber das Wort ist irreführend. Der Begriff „Antifaschismus“ bezeichnete zunächst die Gegnerschaft zum italienischen Faschismus und wurde von den Kommunisten später auf den Widerstand gegen die Nazis übertragen. Dabei verharmlost das Wort das, was zwischen 1933 und 1945 in Deutschland geschah. Das war kein Faschismus sondern Nationalsozialismus. Der Faschismus war nicht notwendig antisemitisch, und in den faschistischen Ländern – Italien, Spanien, Österreich unter Dollfuß, so grausam diese Regime auch waren – hätte die Schoa nicht passieren können.

    Die heutige Antifa speist sich daher nicht so sehr aus dem Imperativ „Nie wieder Auschwitz“ sondern aus dem Kampf gegen den westlichen Liberalismus, der angeblich mit Notwendigkeit den Faschismus hervorbringe.

    Die rechtsradikalen Pogrome und Lynchmorde in der Folge der Wende zeigten im übrigen auch, welches rassistische und schlicht menschenfeindliche Potential sich in der antifaschistischen DDR angesammelt hatte.

  • […] … zu meinem Text Notwendige Nestbeschmutzung: Liza versichert mir per E-Mail, er habe sich über den Text von Michael Holmes weder bei der Achse […]

  • […] sich zwar ungerührt weiter, aber meine Kollegen Ingo Way und Felix Rauch haben für Interessierte hier und dort alles gesagt, was dazu zu sagen war – ich schließe mich […]

  • DDH sagt:

    So sehr mich das paranoide Gefasel von der „Antifa-Republik“ von Lichtschlag & Rosenbaum auch abtörnt, so sehr sehe ich die Kritik an den „anti(?)faschistischen“ Schlägertrupps von links und deren Bagatellisierung durch gewisse linksbürgerliche Kreise als berechtigt an.

    Miersch & Co riskieren, durch die überhastete Löschung eines kontroversiellen Beitrages sich dem Vorwurf der Diskussionsunterdrückung auszusetzen. Nicht gerade ein Zuwachs an Glaubwürdigkeit, wenn man dem Islam gegenüber in einem globalisierten Wertekampf die „Meinungsfreiheit“ als_den_westlichen Wert hochhält.

    Achgut.de hat ja auch keine Kommentarfunktion. Ist das überhaupt noch ein Blog – oder schon mit ex cathedra Verkündigungen versehene pro-westliche Mullahkratie?

  • […] gab. Hier sei sie dokumentiert – zum einen, weil damit nun geklärt sein dürfte, wer versucht, den Autor Michael Holmes aus der Achse des Guten herauszumobben (Liza war es also nicht; sorry nochmal), und zum anderen, weil sie den – groteskerweise sogar […]

  • […] Von Antifa und Antifanten (MartinM) Prowas, Antifa? (Rayson) Notwendige Nestbeschmutzung (Ingo said) Kann man noch ein Unwort des Jahres vorschlagen? (Statler) Genosse Denunziant (Ingo said) RSS […]

  • multi_io sagt:


    Wir haben aber keine Lust, dass so eine Sektendebatte auf “achgut.de” stattfindet. Wir sind ein journalistisches Medium

    Lol.

  • […] Selbstbeschreibung): „Leitmedium für politische Analyse und Kritik“, Die Drei von der Gesinnungstankstelle „schätzen die Werte der Aufklärung“ dahingehend, dass sie Maßnahmen gegen einen […]

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