Kalte Schulter

24. Juli 2008 § 17 Kommentare

Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich diesen Ohrwurm wieder aus meinen Gehörgängen herausbekomme?

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§ 17 Antworten auf Kalte Schulter

  • LePenseur sagt:

    Mein Tipp: einfach abdrehen und was g’scheites auflegen! John Dowlands Lacrimae (http://www.youtube.com/watch?v=O1_mgvRPVHA), Bachs Kunst der Fuge, Mozarts Dissonanzen-Quartett, Schuberts „An die Musik“ (v.a. in der Interpretation von Fritz Wunderlich) — ach, es gäbe das unendlich viel, was mir einfallen würde …

    P.S.: ich weiß, das wollten Sie ja gar nicht hören😉

  • Jamie sagt:

    Du musst nur dreimal hinter einander dieses unglaubliche Lied hören

    und der alte Ohrwurm ist vergessen. Dafür hast Du dann einen neuen.

  • M. Möhling sagt:

    Charming big girl, isn’t she?

    > …Tip geben, wie ich diesen Ohrwurm wieder
    > aus meinen Gehörgängen herausbekomme?
    Gehörgang entwurmen? Warum denn? Aber wenn es denn sein muss, könnte man es hiermit versuchen – oder damit.

    @le, ähem, penseur

    Nix gegen exquisite barocke Schweinereien, aber prätentiös schreibt sich auch mit p, so wie preziös, wa?

    …something completely different: Schon jesehn, was für’n exquistes Schnuckel der doofe Sarkozy sich da wieder für seine Mannschaft geangelt hat? Oh!, ah!, huh! Und hier erst. Bin hin und weg. Ist übrigens ’ne Muslimin, die einen Juden geheiratet hat – mit Ethnobonus wagt sich kein Imam zu meckern: Sarko, der peinliche Sack, ist gelegentlich clever.

  • M. Möhling sagt:

    exquistes Schnuckel? Nu ja.

  • LePenseur sagt:

    Muß meinem Vorposter zustimmen: exquisites Schnuckel? Ich würde sogar „Schnuckel“ in Anführungszeichen setzen😉

    P.S.: die Hälfte meiner empfohlenen Ohrwurm-Entferner sind übrigens nicht zur Barockmusik zu rechnen. Nur so ganz nebenher bemerkt …

  • M. Möhling sagt:

    > exquisites Schnuckel? Ich würde sogar “Schnuckel”
    > in Anführungszeichen setzen😉

    Um Gottes willen, ich habe mich nicht von meinem Enthusiasmus distanziert, sondern vom kursiv gesetzten Tippfehler. Müssen Sie nach jedem Strohhalm greifen? Hat Papi Sie nicht doll genug lieb gehabt? Müssen Sie seitdem allen unter die Nase reiben, dass Sie doch ein toller Hecht sind? Er Denker von eigenen Gnaden: Meckern ist nicht reflexiv, hat er das vor lauter Eifer überlesen? Verließ Ihn, rassestolz freudig erregt, das Reflexionsvermögen?

    > die Hälfte meiner empfohlenen Ohrwurm-Entferner
    > sind übrigens nicht zur Barockmusik zu rechnen

    Wurde auch nicht behauptet, ebenso wenig wie dass Ihresgleichen „Negerinnen“ -jüdisch versippte dazu!- kategorisch nicht schnuckelig finden könne. Die Vermutung liegt aber nahe, n’est-ce pas, le connard casse-couilles?

    Darf ich mal? Ja? Ok: Burschenschafter, schlagend, Jura und/oder BWL, JF-Abonennt, junger Nationaldemokrat oder undercover in der Möllemann-Fraktion der FDP, auf bessere Zeiten hoffend? Stimmt auffallend? Bitte sehr, gern geschehen, Sie schmierig zwinkernde Nullsumme.

    Ingo: Wat mutt, dat mutt.

  • LePenseur sagt:

    @M. Möhling:
    Ach, cher M. Möhling, jetzt haben Sie mich aber erwischt!

    Nun, ich bekenne mich schuldig, Ihre kritisch-reflexive Selbstgeißelung wegen eines Tippfehlers nicht erkannt zu haben (de minimis non curat prætor, dachte ich wohl, da ein „exquistes Schnuckel“ wohl für jedermann als intendiert „exquisites Schnuckel“ erkennbar sein sollte), sondern folglich fälschlich als nachträgliche Einschränkung der Exquisität besagten Schnuckels interpretierte. Mea culpa …

    Ihre daran angeschlossenen ferndiagnostischen Psychogramme meiner Person haben mich allerdings eher amüsiert — aber vielleicht wird’s noch, beim nächsten Mal … nicht aufgeben!

    Ob mich Papi nicht doll genug lieb gehabt hat, werde ich mich beim nächsten Friedhofsbesuch fragen. Solcherlei Probleme lösen sich, wenn überhaupt, nur in besinnlicher Stimmung, und was wäre hiefür geeigneter als die Grabstätte des Vaters. Wir werden sehen, was dabei rauskommt — ich lasse es sie jedenfalls wissen!

    Mit dem Rest Ihrer Ferndiagnose liegen Sie leider ziemlich falsch. Weder bin ich schlagender, noch auch nichtschlagender Buschenschafter, noch überhaupt irgendwie korporiert. Mit der Vermutung „Jura und/oder BWL“ liegen sie immerhin nur noch zur Hälfte falsch (nicht schlecht, Herr Specht!), JF habe ich weder abonniert noch je wehr als in Zitaten gelesen, zum jungen Nationaldemokraten mangelt es mir lebhaft an der Jugend und noch mehr am Nationalen (sagen S‘: haben Sie sich überhaupt die Mühe gemacht, meinen Blog anzuklicken, bevor Sie derart schwachsinnige Vermutungen anstellen? Wie’s ausschaut, wohl nicht!). Die Möllemann-Fraktion der FDP geht mangels deutscher Staatsbürgerschaft auch recht schwer (oder nehmen deutsche Parteien neuerdings auch Ausländer?) und meine Hoffnung auf bessere Zeiten ist generell getrübt, insbesondere dann, wenn ich derartige Ergüsse wie die Ihren lese …

    Wofür ich Ihnen freilich danken muß, ist die Formulierung „Sie schmierig zwinkernde Nullsumme“. Das ist in der Tat eine Bereicherung meines Wortschatzes, die ich ggf. gerne auf Sie anwenden werde.

  • M. Möhling sagt:

    Kiek an, ein Österreicher – und er kann für nix, wer hätte das gedacht. Hätte ich mich man nur für Seinen Blog und Sein wertgeschätztes Selbst in dem Maße interessiert, wie Er selbst es tut, dann wär‘ mir die Blamasch erspart. à propos: Was soll eigentlich der exhibitionistische Exkurs zum Friedhof? Will Er wenigstens ’ne Runde Mitgefühl einfahren, da es mit dem Eindruck schinden nicht recht klappen will? Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens der werte Herr Papa keine Canaille war, und mit „Negern“ ein spannungsfreies Auskommen hatte.

  • LePenseur sagt:

    @M. Möhling:
    Ich kann Sie beruhigen: im Gegensatz zu Ihnen, Allerwertester, war mein werter Herr Papa mit Sicherheit keine Canaille.

    Mein Herr Papa hat während der Nazi-Zeit, als er das zweifelhafte Vergnügen hatte, beim ehem. 2. kgl. preuß. Garde-Artillerie-Regiment zu dienen, einen präpotenten Piefke-Offizier, der ihn als „Ostmärker“ ständig in der dritten Person ansprach, darauf hingewiesen, daß dies laut den Dienstreglements der Wehrmacht als Herabsetzung und unzulässig bezeichnet werde. Der preußische Knallkopf wollte ihn deswegen zu ein paar Tagen Arrest verdonnern und staunte nicht schlecht, als nicht mein Vater, sondern vielmehr er vom Militärgericht zusammengeschissen wurde.

    Daher als kleine Anregung: vielleicht hätten auch Sie die Güte, sich wenigstens jener Umgangsformen zu befleißigen, die sogar vor Militärgerichten der Nazizeit üblich waren. Obwohl — bei Ihresgleichen ist eine Beleidigung fast als Auszeichnung zu werten …

    P.S.: Blamasch schreibt sich zwar anders, aber als Piefke haben Sie ohnehin keine Schangse, es richtig auszusprechen, wenn Sie es nicht falsch hinschreiben. Das kennen wir Österreicher noch von Peymann.

    P.P.S.: Das Theodizee-Problem zeitigt anbetrachts der Erschaffung von Piefkes ein neues Problem, das es wohl wohl endgültig unlösbar machen dürfte …

  • M. Möhling sagt:

    > vielleicht hätten auch Sie die Güte, sich wenigstens
    > jener Umgangsformen zu befleißigen, die sogar vor
    > Militärgerichten der Nazizeit üblich waren

    Nazis? Die Jungs, die Juden und Neger nicht so richtig klasse finden, weil Rassisten halt ein bisschen eigen sind? Wofür das Sensibelchen gütigst ein bisschen Respekt einfordert?

  • LePenseur sagt:

    @M. Möhling:

    Wenn Sie dezent darauf hingewiesen werden, daß Sie sich ebenso rüpelhaft wie unqualifiziert äußern, holen Sie geschwind die Rassismuskeule raus. Solche Reaktionen der Gutmenschenfraktion sind sattsam bekannt und verlieren durch massenhaften Gebrauch enorm an Einschüchterungspotential. Mich können Sie damit jedenfalls nicht schrecken.

    Ich fasse unseren unerfreulichen Dialog zusammen:

    Da Sie meinen Musikgeschmack nicht teilen, motzen Sie darüber. Sie bezeichnen weiters eine — naja, ganz nett anzusehende — Politikerin als „exquistes Schnuckelchen“, korrigieren Ihren recht belanglosen Tippfehler durch ein eigenes Posting, das ebenso als berechtigte Relativierung des Epithetons „exquisit“ aufgefaßt werden kann. Wenn ich Ihnen dazu beipflichte, stellen Sie psychologische Ferndiagnosen über mangelnde väterliche Zuneigung und meine Zugehörigkeit zur NDP an und enden mit einer eindeutigen Beleidigung.

    Meine höfliche (wenn auch angemessen süffisante) Replik gibt Ihnen nicht etwa Anlaß, sich bei mir für Ihren Fehlgriff zu entschuldigen, sondern führt nur zu weiteren Unterstellungen und Unverschämtheiten Ihrerseits, die ich zurückweise, was Sie wieder mit geschwungener Rassismuskeule beantworten.

    Mein Interesse an derlei Dialogen ist endenwollend — die Masche, die Zeitgenossen Ihres Schlags verwenden, um sich das gekränkte Selbstbewußtsein aufzupolieren, ist nämlich weder neu noch anspruchsvoll. Und wie ich weiter oben schon schrieb: bei Ihresgleichen ist eine Beleidigung fast als Auszeichnung zu werten.

    Nach Ihrem letzten Posting bin ich geneigt, das „fast“ zu streichen.

  • M. Möhling sagt:

    > Da Sie meinen Musikgeschmack nicht teilen
    Hein? Comment? Barocke Schweinereien sind einwandfrei, nur Ösis ohne Schmäh sind fad. Wie kam der eigentlich abhanden? Unfall? Rassismuskeule von hinten?

    > geschwind die Rassismuskeule
    Doch keine Vorbehalte gegenüber Judenrüpeln und Südstaatennegern? Er ist selbst auch nur ein Opfer? Echt krass, Alder. Kommt aber immer gut und erklärt die weinerlich gestelzte Logorrhoe.

  • LePenseur sagt:

    @M. Möhling:
    Ösis ohne Schmäh sind fad
    Mag schon sein. Zeitgeister der Marke „forscher Kotzbrocken“ hingegen pure Zeitverschwendung. Am besten, man beschäftigt sich mit derlei gar nicht. Was ich beherzigen werde.

    Nun noch zu guter Letzt ein guter Rat: fuchteln Sie nicht zu aufgeregt mit der Rassismuskeule! Man kommt dabei nur zu leicht selbst zu Schaden — und sei’s nur, daß man sich durch obstinate Handbewegungen einen Tennisarm holt (sofern Sie sich diesen nicht schon bei der Betrachtung des uns von Ihnen angedienten exquisiten Schnuckels zugezogen haben).

    Passen Sie auf sich auf!

  • M. Möhling sagt:

    > Passen Sie auf sich auf!
    Ja, gehn’s, man wird doch wohl noch Neger nicht ästimieren dürfen! Und wenn der Jude rüpelt, richtet er sich doch selbst!! …sagen’se mal: Warum sind Rassisten immer so verheulte Pflaumen? Warum immer wieder diese ganz spezifische Melange aus Prätention, Aggression, Sentimentalität, Vulgarität, Selbstmitleid und gespreizter Sprachlosigkeit?

    > …obstinate Handbewegungen
    Also Wichser? Ich? Weil Denker, er? Nein – ein Penseur?! Wir kommen der Sache näher. Leg‘ er doch weiter ab.

  • LePenseur sagt:

    @M. Möhling:

    …sagen’se mal: Warum sind Rassisten immer so verheulte Pflaumen?

    … und warum sind Berufsantifaschisten und andere patentierte Gutmenschen immer so selbstgerechte W…… ?

    Aber offenbar gehört das einfach zusammen — die Keule und die Handbewegungen (die künstliche Erregung sowieso immer). Sie können offenbar nicht anders — also: lassen wir’s halt gut sein … und passen Sie trotzdem auf sich auf! Zu viel schadet immer — »sola dosis facit venenum«, wie wir wissen.

    P.S.: Sind Sie etwa Jude (Sie deuten es an)? Wenn ja, wäre es allerdings auch keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen. Und für mich auch sehr verwunderlich, denn die Juden, mit denen ich bisher das Vergnügen hatte, waren durchwegs höfliche und angenehme Gesprächspartner — was man von Ihnen allerdings nicht behaupten könnte. Jedoch warum soll es nicht auch unter Juden den einen oder anderen rüpelhaften Stänkerer geben …

  • Ingo Way sagt:

    Jetzt wird’s langsam unappetitlich. Ich bitte, diese Auseinandersetzung an dieser Stelle sofort einzustellen. Heiteres Judenraten wird in diesem Blog nicht gespielt. Weitere Kommentare werden nicht veröffentlicht.

  • LePenseur sagt:

    @IngoWay:
    (Nur zu Ihrer Information, nicht zur Veröffentlichung bestimmt)

    Heiteres Judenraten wird in diesem Blog nicht gespielt

    Ein solches war von mir auch nicht beabsichtigt und ist aus meinem Posting wohl auch nicht herauszulesen. doch wenn ich von einem Poster in aggressiver Weise als Rassist beflegelt werde und mehrmals unterschwellig verdächtigt werde, Herrn Möhling aus antisemitischen Gründen nicht zu mögen, dann gibt es wohl kaum einen anderen Weg, dieses üble Spiel zu beenden.

    Ich bedauere, daß dieser Thread eine derart unschöne Entwicklung genommen hat — aber nur, weil ich eine französische Politikerin nicht schwanzwedelnd😉 anhimmle, mich aller möglichen unerfreulichen Charaktereigenschaften zeihen und schnoddrig verarschen zu lassen — das sehe ich auch nicht ein.

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