Freiheit für manche

17. August 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Christian Rickens, Redakteur des manager magazins, wünscht sich ein „neues linkes Lebensgefühl“. Und zwar eines, das soziale Gerechtigkeit mit Liberalismus verbindet. „Linke sollten es einmal mit der Freiheit probieren“, wünscht er sich.

Sicher wäre es schön, wenn Linke es einmal mit der Freiheit probieren würden. Es wäre auch schön, wenn es in Deutschland nicht so oft regnen würde oder man nach einem Flug in die USA keinen Jetlag bekäme. Wie man im Ruhrgebiet sagt: Wat nich is, is nich.

Aber welche Freiheit meint Rickens überhaupt? Nostalgisch knüpft er an seine westdeutsche Schulzeit an:

Noch in den späten 80ern bedeutete links zu sein für uns Oberschüler vor allem ein Freiheitsversprechen. Wir waren gegen Pieter Botha in Südafrika und General Pinochet in Chile

Und wogegen noch?

und wollten unsere Schülerzeitung nicht mehr vom Direktor zensieren lassen.

Man war eben nicht gleichermaßen gegen Ceausescu in Rumänien und Jaruzelski in Polen. Das läßt dieses linke Freiheitsversprechen dann doch ein wenig schal wirken.

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