Quod licet Iovi non licet bovi, oder: Linkes Doppelsprech

9. November 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

„Da hat der nette Schwiegersohn Wulff mal sein wahres Gesicht gezeigt.“ Wer am Vorabend des 9. November dergleichen sage, sei “ instinkt- und geschmacklos“. Einen Rücktritt Wulffs würde zwar auch er begrüßen, so Ramelow. Damit sei es aber nicht getan. Das eigentliche Problem sei, dass CDU und CSU „ihre eigene braune Vergangenheit“ nicht aufgearbeitet hätten, aber stets mit dem Finger auf andere deuteten.

Der Fraktionsvize der Linken, Bodo Ramelow, am 8. November 2008, nachdem der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff in einer Talkshow zur Debatte um Managergehälter gesagt hatte: „Ich finde, wenn jemand 40 Millionen Steuern zahlt als Person und Zehntausende Jobs sichert, dann muss sich gegen den hier nicht eine Pogromstimmung entwickeln.“

Ramelow sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“: „Das geht schon in Richtung Pogromstimmung gegen die Repräsentanten der Linkspartei.“ Kalkuliert werde in Kauf genommen, „dass es irgendwann Übergriffe gibt“.

Der Wahlkampfchef der PDS, Bodo Ramelow, am 16.7.2005, nachdem Politiker der SPD Oskar Lafontaine als „Haßprediger“ bezeichnet hatten (und zwar aus den hier aufgeführten Gründen).

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