Betreutes Arbeiten

30. Dezember 2009 § Ein Kommentar

Die vielseitige Kathrin Passig bietet eine innovative und dringend benötigte Dienstleistung an, noch dazu zu einem lächerlich günstigen Preis: das betreute Arbeiten. Das funktioniert so:

Du kündigst vorher (schriftlich) an, was du an diesem Tag schaffen willst. Bitte keine unrealistischen Pläne. Alles über „5 Normseiten schreiben“ halte ich für übertrieben. Weniger ist auch ok. Das Argument „Aber ich muss mehr schaffen, weil ich schon viel zu spät dran bin“ zählt nicht.
Du kündigst vorher an, wann du zur Arbeit erscheinen willst und wie lange du bleiben willst. (Bitte nicht vormittags, da schlafe ich noch. Und allerhöchstens sechs Stunden.) Wenn du nicht erscheinst, rufe ich an. Wenn du nicht ans Telefon gehst, denke ich mir was anderes aus. Am Ende steht vor deinem Haus jemand in einem Hasenkostüm und hält ein Schild hoch „Hier wohnt jemand, der eigentlich seine Dissertation schreiben sollte!“

Mein Lieblingssatz ist dieser:

Ich glaube, dass produktive Arbeit möglich ist, auch wenn man nebenbei Twitter und Facebook vollschreibt und Katzenvideos guckt. Man muss den Umgang mit Ablenkungen irgendwie in den Griff bekommen, und zwar nicht durch Abschaffung der Ablenkungen.

Kathrin Passig ist übrigens die Mit-(und, wie ich vermute, Haupt-)Autorin des hilfreichen Breviers „Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin“. Lesen Sie’s. Es wirkt.

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