»Lesebuchreif gedroschen«. Die unaufhaltsame Verkitschung von Paul Celans Gedicht »Todesfuge«

18. November 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Über den Mann und sein berühmtestes Gedicht etwas Schlechtes zu sagen, wirkt fast ungehörig. Man möchte sich nicht mit der Meute gemein machen, die Paul Celan auslachte, als der im Jahr 1952 bei einer Tagung der Gruppe 47 seine »Todesfuge« über das Grauen der Konzentrationslager vortrug. Die anwesenden Trümmerliteraten befanden, der rumänische Dichter, dessen Eltern im KZ ermordet worden waren, lese »wie Goebbels« (Walter Jens) beziehungsweise »wie in einer Synagoge« (Hans Werner Richter). Für die ehemaligen Flakhelfer und Wehrmachtssoldaten schien beides gleich schlimm zu sein. (Weiter lesen.)

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Negatives Poesiealbum

16. November 2007 § Hinterlasse einen Kommentar

Auch manche Libertäre sind anfällig für Adornokitsch.

(Der Kommentar von M. Kastner trifft den Nagel auf den Kopf: „Ich weiß nicht, ob das jetzt Dialektik ist, was der Herr Adorno da gesagt hat, aber es ist monokausal und simplizistisch.“)

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