Parteilinien

27. August 2008 § 2 Kommentare

Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit der linksradikalen Sekte der Antideutschen und dem Text „Mit Wimpel und Mützchen“ von Stefan Grigat, den auch Stefan Wirner und ich uns kürzlich vorgenommen haben, gibt es auf dem Blog minimeta material:

Die Antideutschen sind die Wiedergänger in der deutschen Linken. Die Auflösung der autonomen Szene und den Niedergang der von Bürgersöhnen und -töchtern dominierten BRD-Linken der 80′ger und 90′ger haben sie durch einen wohl-erprobten Trick überlebt: Bildung einer (oder zählt man die Verwurflinien innerhalb der Anti-Deutschen mit, dann sogar mehrere) K-Gruppen.

Eine K-Gruppe, das bedeutet Leninismus. Die Gemeinsamkeiten der Antideutschen mit dem Leninismus sind sowohl taktischer als auch inhaltlicher Natur. Folgende drei Stichpunkte sollen erstmal als Charakterisierung reichen:

1. Autoritätsgläubigkeit
2. Festhalten an der Avantgarde-Theorie
3. Parteibildung « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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Dialektischer Antizionismus oder: Juden als nützliche Idioten

15. August 2008 § 51 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe der Jungle World steht ein Text von Stefan Wirner und mir über die Ideologie der antideutschen Linken:

Juden als nützliche Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan Grigat.
Von Ingo Way und Stefan Wirner

Was sind das nur für Leute? Bei Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde verteilen sie Broschüren, in denen zur Solidarität mit Israel und zu einem harten Vorgehen gegen den Iran aufgerufen wird. Sie halten Demonstrationen ab und veranstalten Konferenzen, ganz den klassischen Politikformen der Linken verhaftet. Nur daß sie sich zuweilen der Sympathie jüdischer Organisationen und manch eines „bürgerlichen“ Publizisten gewiß sein dürfen. Denn Demokraten packen sie bei ihrem schlechten Gewissen und treiben sie – nach der Devise: „Wir tun wenigstens was“ – vor sich her.

Wer wissen will, was diese vorgeblichen Freunde Israels denken, etwa über Juden, muß nur das jüngste Dossier von Stephan Grigat in der Jungle World (32/08 ) lesen. Grigat ist Mitglied der Gruppe Café Critique aus Wien und der Initiative „Stop the Bomb“, die sich gegen das iranische Atomprogramm richtet.
Sein Pamphlet belegt eindrucksvoll, daß es den Antideutschen beim Thema Israel um pure Ideologie geht, um das, was Grigat „antideutsche Textproduktion“ nennt. Real existierende Juden sind für sie nichts anderes als ein Mittel zum Zweck, die kruden Ideen dieser linken deutschen Strömung zu untermauern, die nur auf die Abschaffung von Marktwirtschaft und Demokratie hinaus will und Versöhnung und Religiösität zutiefst verabscheut. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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