Er mag ihn nicht

29. September 2008 § 4 Kommentare

Thomas von der Osten-Sacken vom WADIblog findet Leo Sucharewicz, den Gründer der Initiative I like Israel (ILI), die unter anderem den jährlichen Israeltag organisiert, kritikabel. Warum? Man weiß et nit jenau. Denn Osten-Sacken verrät es dem Leser nicht. Er macht nur ein paar raunende Bemerkungen über Sucharewicz, die suggerieren sollen, daß der ILI-Chef … naja, halt irgendwie blöd ist.

Der Herrn Leo Sucharewicz wäre ein wirklich talentierter Verkaufsagent und verfügte bestimmt über die Fähigkeit dem Tuikonzern aus der Krise zu helfen. Statt aber mit flotten Sprüchen mediterrane Beachressorts an den Mann bzw. die Frau zu bringen, hat Herr Sucharewicz sich entschieden, seine Fähigkeiten ganz in den Dienst Israels zu stellen, und einen eingetragenen Verein namens “I like Israel” gegründet.

So weit, so gut. Noch ist für mich kein Problem erkennbar. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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Geschichtsrevisionismus andersrum

12. September 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Antideutscher irrsinn, nächste Runde: aufgespießt diesmal im Hotel Villa de Art.

Tomologie

28. August 2008 § Ein Kommentar

Auch Hannes Stein hat Wirners und meinen Artikel über die Antideutschen gelesen, ist davon angetan und schreibt auf der Achse des Guten dazu:

Dieser Witz—ich gebe es zu—stammt nicht von mir, sondern von Manès Sperber: Tomologie, schrieb er, sei die Sektenkunde, da es sich bei “Entomologie” ja um die Insektenkunde handelt.
Hier ein weiterer Beitrag zu diesem Fach. Ich wusste ja, dass evangelikale Christen in den USA zwar sehr proisraelisch sind, sich andererseits aber nicht wirklich für Juden interessieren, jedenfalls nicht für real existierende Juden, sondern nur für jenes Israel, das im kommenden apokalyptischen Endkampf seine Rolle zu spielen hat, bevor esus vom Himmel schwebt und alle erlöst. Nun lerne ich, dass es im Grunde dieselbe Theologie auch in einer rotlackierten Version gibt. Manès Sperber hätte nicht schlecht gestaunt! Aber vielleicht hätte er es auch ganz natürlich gefunden.

Parteilinien

27. August 2008 § 2 Kommentare

Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit der linksradikalen Sekte der Antideutschen und dem Text „Mit Wimpel und Mützchen“ von Stefan Grigat, den auch Stefan Wirner und ich uns kürzlich vorgenommen haben, gibt es auf dem Blog minimeta material:

Die Antideutschen sind die Wiedergänger in der deutschen Linken. Die Auflösung der autonomen Szene und den Niedergang der von Bürgersöhnen und -töchtern dominierten BRD-Linken der 80′ger und 90′ger haben sie durch einen wohl-erprobten Trick überlebt: Bildung einer (oder zählt man die Verwurflinien innerhalb der Anti-Deutschen mit, dann sogar mehrere) K-Gruppen.

Eine K-Gruppe, das bedeutet Leninismus. Die Gemeinsamkeiten der Antideutschen mit dem Leninismus sind sowohl taktischer als auch inhaltlicher Natur. Folgende drei Stichpunkte sollen erstmal als Charakterisierung reichen:

1. Autoritätsgläubigkeit
2. Festhalten an der Avantgarde-Theorie
3. Parteibildung « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Zitat des Tages

23. August 2008 § Ein Kommentar

Die kostbarsten Ideen humanitärer Denker wurden oft von ihren Todfeinden laut gepriesen, die auf diese Weise, als Bundesgenossen verkleidet, ins humanitäre Lager eindrangen und dort Entzweiung und äußerste Verwirrung verursachten.

(Karl Popper)

Dialektischer Antizionismus oder: Juden als nützliche Idioten

15. August 2008 § 51 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe der Jungle World steht ein Text von Stefan Wirner und mir über die Ideologie der antideutschen Linken:

Juden als nützliche Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan Grigat.
Von Ingo Way und Stefan Wirner

Was sind das nur für Leute? Bei Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde verteilen sie Broschüren, in denen zur Solidarität mit Israel und zu einem harten Vorgehen gegen den Iran aufgerufen wird. Sie halten Demonstrationen ab und veranstalten Konferenzen, ganz den klassischen Politikformen der Linken verhaftet. Nur daß sie sich zuweilen der Sympathie jüdischer Organisationen und manch eines „bürgerlichen“ Publizisten gewiß sein dürfen. Denn Demokraten packen sie bei ihrem schlechten Gewissen und treiben sie – nach der Devise: „Wir tun wenigstens was“ – vor sich her.

Wer wissen will, was diese vorgeblichen Freunde Israels denken, etwa über Juden, muß nur das jüngste Dossier von Stephan Grigat in der Jungle World (32/08 ) lesen. Grigat ist Mitglied der Gruppe Café Critique aus Wien und der Initiative „Stop the Bomb“, die sich gegen das iranische Atomprogramm richtet.
Sein Pamphlet belegt eindrucksvoll, daß es den Antideutschen beim Thema Israel um pure Ideologie geht, um das, was Grigat „antideutsche Textproduktion“ nennt. Real existierende Juden sind für sie nichts anderes als ein Mittel zum Zweck, die kruden Ideen dieser linken deutschen Strömung zu untermauern, die nur auf die Abschaffung von Marktwirtschaft und Demokratie hinaus will und Versöhnung und Religiösität zutiefst verabscheut. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Genosse Denunziant

4. Dezember 2007 § 11 Kommentare

Der antideutsche Blogger Hector Calvelli schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR „Die Achse des Guten“, die er freundlicherweise auch mir zur Kenntnis gab. Hier sei sie dokumentiert – zum einen, weil damit nun geklärt sein dürfte, wer versucht, den Autor Michael Holmes aus der Achse des Guten herauszumobben (Liza war es also nicht; sorry nochmal), und zum anderen, weil sie den – groteskerweise sogar teilweise erfolgreichen – Versuch antideutscher Linksradikaler belegt, einem islamismuskritischen und proisraelischen liberalen Milieu zu oktroyieren, worüber es zu diskutieren und wozu es zu schweigen hat. Hier nun die Mail von Calvelli, nebst Kommentaren:

Meine lieben Herren,

in der Diskussion um Mr. Holmes und seinen (gelöschten) Artikel zur Antifa scheint mir ein wesentlicher Aspekt unterzugehen:

Es sollte für einen anständigen Linken (und vielleicht gibt es derer gar noch zwei oder drei) in keinster Weise ein Problem darstellen, wenn totalitäre Gewaltphantasien kritisiert werden. Es sollte vielmehr seine Sache selbst sein. Doch darum geht es Mr. Holmes keineswegs. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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