Warum die Prager Erklärung nicht antisemitisch ist

27. Februar 2012 § Ein Kommentar

Gegen Gauck wird ja – etwa in der taz – unter anderem eingewandt, dass er (mit Václav Havel) Mitunterzeichner der Prager Erklärung zum Gewissen Europas und zum Kommunismus sei und diese den Nationalsozialismus verharmlose. Der Politikwissenschaftler Barry Rubin befasst sich in der Jerusalem Post mit der Prager Erklärung:

„A relentless campaign has been waged by a tiny group of people to persuade Jews and Israelis to oppose the June 3, 2008 Prague Declaration on European Conscience and Communism, as if it were some horrible anti-Semitic document. This is a slanderously wrong claim. …

It is in the interest of Jews and Israelis to support this declaration and the ideas that lie behind it. Here’s why. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Tendenzen und Mißverständnisse. Peter Hacks und der Antisemitismus. Teil I

28. Juli 2010 § 2 Kommentare

Die sechste Ausgabe der Literaturzeitschrift ARGOS – Mitteilungen zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters Peter Hacks ist nun erschienen. Darin findet sich, wie in diesem Blog angekündigt, ein Essay von mir zu der Frage, ob es im Werk des DDR-Dichters Peter Hacks (1928-2003) Antisemitismus gebe. In ARGOS Nr.5 behauptete der Chemiker Daniel H. Rapoport, schon diese Frage zu stellen, sei eine „Ungezogenheit“. Nun, ungezogen geht es weiter, in ARGOS auf den Seiten 137-148 und hier in einer dreiteiligen Reihe:

Ingo Way
Tendenzen und Mißverständnisse
Erwiderung auf Daniel H. Rapoport

I.

Die Vermutung, im Oeuvre eines Autors ließen sich antisemitische Tendenzen finden, führt fast zwangsläufig zu äußerster Gereiztheit bei dessen Freunden. Regelmäßig wird die besagte Vermutung nicht dankbar als Anlaß zu weiterer Forschung aufgenommen, vielmehr wird sie barsch zurückgewiesen, als unverschämte Unterstellung abgetan, wo nicht dem, der sie äußerte, niedere Motive unterstellt werden. Diese Reaktion scheint mir nicht völlig unnachvollziehbar. Man möchte, was man liebt und schätzt, nicht in den Schmutz gezogen wissen. Und schon der bloße Verdacht des Antisemitismus gilt inzwischen, aus guten Gründen und der Aufklärung sei Dank, als die gleichsam ultimative Beschmutzung.

Leider geht das verständliche Inschutznehmenwollen oft damit einher, das ex- oder implizit unterstellte Schwingen der Antisemitismuskeule mit einer Antisemitismuskeulenkeule zu kontern, so als wäre es absurd, das Vorkommen antisemitischer Denkmuster dort auch nur zu mutmaßen, wo nicht lauthals „Juda verrecke!“ gebrüllt wird. Dabei verrate ich wohl kein Geheimnis, wenn ich auf die zahlreichen Schriftsteller hinweise, deren künstlerischer Rang und auch deren sonstige Klugheit über begründete Zweifel erhaben sind und die dennoch über Juden sich in einer Weise äußerten, daß man sich peinlich berührt fragt, warum derjenige seine Ressentiments nicht im eigenen Interesse unartikuliert gelassen hat. Man kommt sich dem Autor gegenüber dann bisweilen vor wie der Barkeeper, der den Betrunkenen zu überzeugen versucht, ihm doch lieber seine Autoschlüssel auszuhändigen.

Gleichwohl: Wollte einer sein Bücherregal von allem reinigen, das Spurenelemente von Antisemitismus enthält, so bliebe kaum die Hälfte übrig, und manch Unersetzbares wanderte ins Altpapier. Wenn einer viel denkt und schreibt, dann denkt und schreibt er auch viel falsches, und gerade der künstlerische Schaffensprozeß ist darauf angewiesen, daß der innere Zensor gelegentlich schläft – wodurch sich aber auch manch finstere Gestalt aus dem Unbewußten an ihm vorbei ins Geschriebene hineinschleicht.

Das Mißverständnis besteht darin, der Nachweis antisemitischer Muster im Werk eines Autors bedeute, er, der Autor, sei mit Leib und Seele Antisemit. Die Weisheit des Katholizismus drückt sich in der Haltung aus, die Sünde zu hassen, aber den Sünder zu lieben (die der Katholizismus vermutlich der jüdischen Ethik entlehnt hat, aber besser gut entlehnt als schlecht erfunden). Ebenso weise ist die katholische Unterteilung in Todsünden und läßliche Sünden; so gibt es verschiedene Grade des Antisemitismus, Haß und Vernichtungswahn an dem einen, lächerliche Vorurteile, die keine weiteren Konsequenzen haben und von denen kaum jemand vollkommen frei sein dürfte, an dem anderen Ende der Skala.

Wo auf dieser Skala Peter Hacks sich befindet, das wäre zu diskutieren. (Um dies vorwegzunehmen: sicherlich eher an diesem Ende als an jenem, aber der Wissenschaft geht es schließlich um Genauigkeit.) Die Methode der Political Correctness, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und aus allen denkbaren Interpretationen die für den Urheber ungünstigste auszuwählen, um diesen hernach als bösen Menschen aus dem Diskurs der Anständigen auszuschließen, ist nicht meine. Es gibt allerdings auch so etwas wie eine invertierte Political Correctness, die sich jegliche Kritik verbittet und als ungehörig abtut.

Dies ist die Methode von Daniel H. Rapoport, der genau den von mir genannten Mißverständnissen aufsitzt. Indem er sich der „widerwillige(n) Untersuchung der Frage, ob Peter Hacks ein Antisemit gewesen sei“ widmet, begeht er schon den ersten Fehler, denn eine solche Untersuchung hat niemand von ihm verlangt, eine solche Frage niemand gestellt. Worauf er sich bezieht, ist unter anderem der Schlußabsatz meines Beitrages in ARGOS, wo ich schreibe: „Wenn der Unternehmer Aron Kisch [aus Hacks‘ Komödie „Die Binsen“] tatsächlich jener vaterlandslose Kosmopolit ist, der sein Land schädigt, weil er „keines hat“, dann müßte ich Hacks, bei der Wahl des Rollennamens, tatsächlich den Vorwurf des latenten Antisemitismus machen. Und das möchte ich eigentlich nicht müssen.“

Meine Irritation über die Rolle des Aron Kisch ist echt, meine Frage, was Hacks mit ihr bezweckt haben wollte, noch längst nicht beantwortet, der vermutete Antisemitismus wäre am Text festzumachen und nicht an der Person des Autors.

Man könnte es auch so sehen: So sehr war Peter Hacks kein Antisemit, so sehr wollte er keiner sein, daß er sich nicht vorstellen mochte, was in der von ihm gewählten Gesellschaft vor sich ging, könne irgendetwas mit Antisemitismus zu tun gehabt haben. Betraf es Juden, und betraf es sie in einer Weise, die sie schädigte, wie es sie nicht geschädigt hätte, wären sie keine Juden gewesen, dann handelte es sich allenfalls um einen politischen Konflikt, sei es, daß das Gefühl der Zugehörigkeit zur jüdischen Religion oder zum jüdischen Volk mit dem universalistischen Selbstverständnis des aufgeklärten kommunistischen Staates kollidierte (so antivölkisch, sich nicht mit Emphase an das deutsche Volk zu wenden, war die DDR-Führung in den fünfziger Jahren, von denen noch zu reden sein wird, wiederum nicht), sei es, daß der Zionismus als eine imperialistische Ideologie bekämpft wurde – mit Antisemitismus habe das jedenfalls nichts zu tun.

Zwar muß ich gestehen, daß mir die Art und Weise, wie Rapoport die Unwissenschaftlichkeit der Methode von Moishe Postone beweist, gefällt. Dessen Versuch, den Antisemitismus aus dem Wert herzuleiten und gleichzeitig die Kapitalismuskritik zu retten – das antikapitalistische Ressentiment, wo es sich gegen Juden richtet, auch noch dem Kapitalismus in die Schuhe zu schieben -, läuft letztlich auf die Empfehlung hinaus, das „raffende Kapital“ getrost zu hassen, sofern man das „schaffende Kapital“ nur hübsch mithaßt. Gleichwohl scheint mir der Begriff des Antisemitismus bei beiden, Hacks wie Rapoport, doch zu sehr auf den rassisch begründeten Antisemitismus des 19. Jahrhunderts verengt zu sein.

Der Antisemitismus, so geistlos er auch ist, wechselt seine Masken und paßt sie den Zeitumständen an. In einer christlichen Gesellschaft ist dem Antisemiten der Jude ein Christusmörder; in einer halbaufgeklärten, die zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft nicht zu unterscheiden vermag, nutzt er letztere, um die Minderwertigkeit des Juden biologisch zu „beweisen“; dem Reaktionär im Kaiserreich war der Jude ein Aufrührer und Sozialist, und den Stalinisten und ihren Nachfolgern war er Kosmopolit, Zionist, Trotzkist und Agent des Imperialismus; dem liberalen Europäer von heute ist er der starrsinnige Besatzer, der, indem er Häuser baut, einem gerechten Frieden im Nahen Osten im Wege steht. Nichts Neues unter der Sonne.

Lesen Sie morgen im zweiten Teil, was die DDR mit den Juden machte, als der Dichter Peter Hacks von München in Richtung Ost-Berlin aufbrach, weil er den Wunsch verspürte, im antifaschistischeren Deutschland zu leben. Manch einer kam ihm entgegen.

Teil II.

Teil III.

Quod licet Iovi non licet bovi, oder: Linkes Doppelsprech

9. November 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

„Da hat der nette Schwiegersohn Wulff mal sein wahres Gesicht gezeigt.“ Wer am Vorabend des 9. November dergleichen sage, sei “ instinkt- und geschmacklos“. Einen Rücktritt Wulffs würde zwar auch er begrüßen, so Ramelow. Damit sei es aber nicht getan. Das eigentliche Problem sei, dass CDU und CSU „ihre eigene braune Vergangenheit“ nicht aufgearbeitet hätten, aber stets mit dem Finger auf andere deuteten.

Der Fraktionsvize der Linken, Bodo Ramelow, am 8. November 2008, nachdem der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff in einer Talkshow zur Debatte um Managergehälter gesagt hatte: „Ich finde, wenn jemand 40 Millionen Steuern zahlt als Person und Zehntausende Jobs sichert, dann muss sich gegen den hier nicht eine Pogromstimmung entwickeln.“

Ramelow sagte dem „Tagesspiegel am Sonntag“: „Das geht schon in Richtung Pogromstimmung gegen die Repräsentanten der Linkspartei.“ Kalkuliert werde in Kauf genommen, „dass es irgendwann Übergriffe gibt“.

Der Wahlkampfchef der PDS, Bodo Ramelow, am 16.7.2005, nachdem Politiker der SPD Oskar Lafontaine als „Haßprediger“ bezeichnet hatten (und zwar aus den hier aufgeführten Gründen).

Parteilinien

27. August 2008 § 2 Kommentare

Eine sehr lesenswerte Auseinandersetzung mit der linksradikalen Sekte der Antideutschen und dem Text „Mit Wimpel und Mützchen“ von Stefan Grigat, den auch Stefan Wirner und ich uns kürzlich vorgenommen haben, gibt es auf dem Blog minimeta material:

Die Antideutschen sind die Wiedergänger in der deutschen Linken. Die Auflösung der autonomen Szene und den Niedergang der von Bürgersöhnen und -töchtern dominierten BRD-Linken der 80′ger und 90′ger haben sie durch einen wohl-erprobten Trick überlebt: Bildung einer (oder zählt man die Verwurflinien innerhalb der Anti-Deutschen mit, dann sogar mehrere) K-Gruppen.

Eine K-Gruppe, das bedeutet Leninismus. Die Gemeinsamkeiten der Antideutschen mit dem Leninismus sind sowohl taktischer als auch inhaltlicher Natur. Folgende drei Stichpunkte sollen erstmal als Charakterisierung reichen:

1. Autoritätsgläubigkeit
2. Festhalten an der Avantgarde-Theorie
3. Parteibildung « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Trottel und Künstler

26. August 2008 § 2 Kommentare

In der FAZ vom Samstag hat André Thiele einen schönen Beitrag über das Verhältnis von Peter Hacks und Thomas Mann geschrieben. Seine These: Hacks ist gar nicht so sehr marxistisch geprägt, wie man annehmen könnte, der Einfluß Brechts auf sein Werk war nur marginal, viel mehr lernte Hacks von „bürgerlichen“ Schriftstellern wie Thomas Mann oder Arno Schmidt. Hacks‘ politische und ästhetische Weltsicht war weit entfernt von systematischer Geschlossenheit.

Thiele weist in seinem Beitrag – wenn auch nur en passant – auf meinen bahnbrechenden Hacks-Essay aus dem Jahr 2005 hin (erschienen im MERKUR Nr. 671, März 2005), in dem ich ähnliche Thesen vertrat. Thiele:

Es gibt Kuriositäten wie die, dass beide [Mann wie Hacks] ihr schriftstellerisches Dasein mit einem anderen Ironiker antraten: Thomas Mann debütierte 1893 in der von ihm selbst herausgegebenen Schülerzeitung „Der Frühlingssturm“ mit dem Aufsatz „Heinrich Heine, der Gute“, Peter Hacks‘ erster gedruckter Text trug den Titel „Heinrich Heine“ und stand 1948 im „Obersdorfer Jugendecho“. Die Wohlinformierten wissen zu ergänzen, dass bei beiden die betonte Eindeutigkeit der weltanschaulichen Zuordnung nicht recht zuverlässig ist: dass es bei Mann, vor allem nach 1933, eine stete Inaugenscheinnahme der Möglichkeit Kommunismus gab, und bei Hacks inmitten des DDR-Sozialismus eine sehr deutliche „Ambivalenz des Bürgerlichen“ (Ingo Way).

Doch bei aller Ambivalenz und aller Unsystematik seines Denkens, eine Auffassung, für die ich immer noch eintrete – Hacks‘ nicht sehr sublime Zufriedenheit, sein tiefes Einverstandensein mit dem Kommunismus, der Sowjetunion, der DDR und, wie sich später (und nachweislich bereits vor dem Mauerfall) herausstellen sollte, auch Stalin, läßt sich beim besten Willen nicht von der Hand weisen. So daß für Hacks gilt, was dieser laut Thiele über Thomas Mann dachte, nämlich daß

man ein großer Künstler und gleichzeitig in politicis ein Trottel sein könne.

———————————–

Ergänzung: Zettel schreibt in seinem kleinen Zimmer – ein lustiger Zufall, der gerade paßt, Hacks würde sagen, eine List des Weltgeistes -:

Oder vielleicht sollte man es sich einfacher machen und sagen: Hacks und Harich, das waren Ultrakonservative. Leute wie der Naphta im „Zauberberg“ (er soll ja dem Kommunisten Georg Lukács nachgebildet sein) oder der Großinquisitor Dostojewskis. Sie trauen dem Individuum nichts zu, sie verachten die Menschen und sind deshalb für autoritäre oder totalitäre Systeme, Religionen, Ideologien.

Aber dann gibt es eben doch diesen stark individualistischen Zug bei Hacks. Vermutlich ist es so wie bei vielen Kommunisten: Man selbst ist ja bereits ein Individuum, dem Freiheit durchaus zusteht. Die anderen müssen freilich erst noch erzogen werden.

Dialektischer Antizionismus oder: Juden als nützliche Idioten

15. August 2008 § 51 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe der Jungle World steht ein Text von Stefan Wirner und mir über die Ideologie der antideutschen Linken:

Juden als nützliche Idioten
Sie behaupten, proisraelisch zu sein, und geben vor, mehr vom Antisemitismus zu verstehen als die restliche Linke. Mit dem Judentum aber wollen die Antideutschen gar nichts zu tun haben. Eine Antwort auf das Dossier von Stephan Grigat.
Von Ingo Way und Stefan Wirner

Was sind das nur für Leute? Bei Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde verteilen sie Broschüren, in denen zur Solidarität mit Israel und zu einem harten Vorgehen gegen den Iran aufgerufen wird. Sie halten Demonstrationen ab und veranstalten Konferenzen, ganz den klassischen Politikformen der Linken verhaftet. Nur daß sie sich zuweilen der Sympathie jüdischer Organisationen und manch eines „bürgerlichen“ Publizisten gewiß sein dürfen. Denn Demokraten packen sie bei ihrem schlechten Gewissen und treiben sie – nach der Devise: „Wir tun wenigstens was“ – vor sich her.

Wer wissen will, was diese vorgeblichen Freunde Israels denken, etwa über Juden, muß nur das jüngste Dossier von Stephan Grigat in der Jungle World (32/08 ) lesen. Grigat ist Mitglied der Gruppe Café Critique aus Wien und der Initiative „Stop the Bomb“, die sich gegen das iranische Atomprogramm richtet.
Sein Pamphlet belegt eindrucksvoll, daß es den Antideutschen beim Thema Israel um pure Ideologie geht, um das, was Grigat „antideutsche Textproduktion“ nennt. Real existierende Juden sind für sie nichts anderes als ein Mittel zum Zweck, die kruden Ideen dieser linken deutschen Strömung zu untermauern, die nur auf die Abschaffung von Marktwirtschaft und Demokratie hinaus will und Versöhnung und Religiösität zutiefst verabscheut. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Richtige und falsche Vergleiche

21. April 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Jonathan Tobin, Chefredakteur des Philadelphia Jewish Exponent, plädiert wegen Chinas Tibetpolitik für einen Boykott der Olympischen Spiele. Denn die Tibeter verdienten die Solidarität des Westens:


As for Tibet, it may be difficult, if not impossible right now, to imagine that county ever regaining its freedom, but the same could have been said of the Soviet’s hold on the enslaved nations of the Baltic 25 years ago. The Tibetans and the Dalai Llama have a right to expect free people to hold faith with them the same as we once did with those in Eastern Europe a generation ago.


The fact that China is actively engaged in religious persecution in Tibet, as well as within its own borders (of nonstate authorized churches and mosques) also makes this an issue that Jews cannot ignore. Though the odds of success here seem long, a Jewish community that claims to care about human rights in other situations cannot remain silent about China.


Some fear that protests over Tibet will legitimize the effort to delegitimize Israel because of its conflict with the Palestinians. Still, there is no comparison between a tiny country defending its borders against a portion of the vastly more numerous Arab people that wishes to destroy the Jewish state and the spectacle of a vast power eradicating the ancient nation of Tibet. Nor is there any comparison between this and America’s overthrow of the Saddam Hussein regime in Iraq.

Myths about 1936 aside, the Berlin Olympics was a major victory for Hitler, not his opponents. The Chinese are hoping to match that success. This year, as in Munich in 1972, when the games were considered more important than the slaughter of Israelis, the athletes will still be the pawns of tyrants more than anything else.

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort kommunismus auf By the Way ....