Benjamin Netanyahus großartige Rede vor der UN hier im Original:
Warum sprechen in der Notaufnahme eines Krankenhauses mitten in der deutschen Hauptstadt, die sich so viel auf ihre Weltläufigkeit einbildet, nicht nur sämtliche Mitarbeiter kein Englisch – noch nicht einmal die Ärzte, die doch einmal an einer Universität studiert haben müssen -, sondern sehen auch noch den Patienten aus dem Ausland, der fünf Sprachen fließend spricht, nur Deutsch eben bloß bruchstückhaft, an, als sei er derjenige, der provinziell ist?
Der Endkampf zwischen Säkularen und Religiösen – er findet wohl nur in den Wunschträumen jener statt, die nichts so sehr hassen wie ein nach wie vor berückend widersprüchliches, heterogenes Israel.
(Marko Martin: Vitales, freies Tel Aviv)
Eines kann man dem linken europäischen Jet Set nicht nachsagen: daß es damit hinter dem Berg halten würde, was es von dem einzigen Staat mit jüdischer Bevölkerungsmehrheit tatsächlich hält. So deutlich sämtliche Register des antizionistischen Antisemitismus gezogen – „Israel ist ein Besatzerstaat, und zwar schon seit 1948; Israel ist ein Apartheidsstaat; die Palästinenser sind die ausschließlich Guten, die jüdischen Israelis die ausschließlich Bösen; eine friedliche Zweistaatenlösung kommt nicht in Frage, Israel muß komplett verschwinden“ - wie nun Henning Mankell, hauptberuflich Verfasser langweiliger und schlechtgelaunter Krimis, hat allerdings schon lange keiner mehr (er hieße denn Felicia Langer). Mankell schreibt,
der Staat Israel ist in seiner gegenwärtigen Form ohne Zukunft. Jene, die eine Zwei-Staaten-Lösung vertreten, denken ausserdem falsch. (mehr…)
„Affären sind Fluchtwege aus der Monogamiefalle“. So ist ein sonst ganz lesenswerter Artikel auf der Wissenschaftsseite der WELT überschrieben. Ach nee. Und nächste Woche überrascht uns die Wissensredaktion mit Erkenntnissen wie „Trinken ist ein Fluchtweg aus der Durstfalle“ oder „So besiegen Sie Ihre Müdigkeit: acht Stunden aufs Ohr legen“?
Für die Ermordung seiner drei Nachbarn in einer Kleingartenkolonie muss ein 66 Jahre alter Rentner lebenslang ins Gefängnis. … Der Bluttat im niedersächsischen Gifhorn war ein jahrelanger Kleinkrieg um Abfälle, Grundstücksgrenzen, Ruhestörung und Rasenmähen vorangegangen. „Der Angeklagte war verärgert über die Familie, weil sie seine Regeln missachtete“, sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Pohl in seiner Urteilsbegründung.
Die Politik muß endlich handeln. Die einzige Lösung: ein sofortiges Verbot aller Schrebergärten. Am besten EU-weit. Es darf keine Schlupflöcher geben.<!–61447181–>
„Ärzte“-Sänger Farin Urlaub [sagte], er empfinde keine Schadenfreude über das Straucheln des kapitalistischen Systems in der Finanzkrise. Auf seinen Reisen durch 107 Länder habe er gesehen, dass eine wirklich kapitalistische Gesellschaft „ohne die bei uns eingebauten Ungerechtigkeiten“ fantastisch wäre.
„Wir haben ja genug Diktaturen erlebt, auch gut gemeinte. Keine hat funktioniert“, sagte der Sänger. „Und der kapitalistische Grundgedanke ist eigentlich famos: Tue etwas ganz besonders gut, und du wirst dafür belohnt. Wenn man da den Umweltgedanken geschickt integriert, hat man ein fast perfektes System.“
Im Text ist die Rede von Bagneux, einem Vorort von Paris. Das Duden-Korrekturprogramm schlägt vor: „Bangbüx“.